HSC-Trainer Jan Gorr war begeistert von den Fans beim Heimspielsieg gegen Großsachsen: "Das war eine schöne Kulisse." Gleichzeitig freut er sich auch auf wieder zu erwartende Unterstützung durch die eigenen Zuschauer beim Auswärtsspiel. Am Samstag werden nämlich zwei Omnibusse mit den Fans aufbrechen, um ihren HSC bei der Begegnung bei der SG Kronau/Östringen II zu unterstützen: "Wir brauchen auch da unsere Fans, die sind ganz wichtig."

Unabhängig davon hat der neue Coburger Coach natürlich seine sportlichen Hausaufgaben gemacht, weiß Bescheid über den nächsten Gegner und wohl auch, wie Coburg ihn schlagen kann.

"Die haben einen guten Rückraum, schnelle und hungrige Spieler. Da müssen wir vor allem aufpassen, dass wir bei der Rückwärtsbewegung nicht zu viele einfache Tore kassieren", gibt Gorr eine erste Richtung an. Doch er weiß auch, was seine eigene Mannschaft kann und fügt hinzu: "Wir müssen unsere eigenen Stärken zeigen, dann wird das was mit weiteren zwei Punkten."

Dennoch spricht Gorr von einem echten Prüfstein für seine Jungs. Natürlich weiß er, dass es gerade in der letzten Serie auswärts nicht so optimal für den HSC lief, doch die Vorbereitungszeit begann mit ihm wieder von vorne und mit einigen neuen Spielern.

Mit denen war der Coach bei der ersten Heimleistung zufrieden. Da gibt es auch keine Änderungen im Kader. Weiter wird wohl der noch nicht völlig genesene Hajk Karapetjan fehlen. Johan Andersson plagte sich zwar unter der Woche mit Magen-Darmproblemen herum, doch wird der Schwede wohl auch wieder im Aufgebot sein und die Auswärtsfahrt mitbestreiten können. Steffen Coßbau hatte auch schon seine Einsatzzeiten gegen Großsachsen, braucht aber nach dem verspäteten Saisoneintritt als letzter HSC-Neuzugang sicher noch einige Zeit, um zur vollen Leistungsfähigkeit aufzublühen. Ohne Frage kann er zu einem Leistungsträger in Coburg werden.

Gegen Ende der Woche folgt noch die Feinabstimmung, de Gorr mit seinen Spielern vornehmen wird. Wenig wird er zum Abwehrverhalten seiner Jungs in der ersten Halbzeit im ersten Spiel sagen: "Der 15:5-Zwischenstand sagt schon alles. Allerdings werden wir nicht in jedem Spiel nur fünf Gegentore in einer Halbzeit zulassen können."

Das muss dann auch im ersten Auswärtsspiel nicht unbedingt sein. Den Fans würde es wohl auch genügen, wenn ihr HSC am Ende mit einem Tor mehr die Nase vorn hat.

Das würde auch der Vorstandssprecher des HSC Stefan Apfel gerne sehen, doch auch er weiß, dass die Partie bei der SG Kronau/Östringen II schwer, aber nicht unlösbar sein wird. Zufrieden war Apfel, der zusammen mit dem HSC-Geschäftsführer Jochen Knauer auch auswärts dabei sein wird, mit dem Heimauftritt: "Da stimmte die Leistung der Mannschaft und auch die Kulisse passte. 2000 Zuschauer waren schon in der Noch-Ferienzeit toll. An diese Zahl kam auch kein Zweitligist in den ersten Heimspielen nur annähernd heran und in der 3. Liga schon gar keiner."

Stefan Apfel ließ auch durchblicken, dass er und die HSC-Führungsmannschaft mit den Neuzugängen sehr zufrieden sind: "Weitere Neuzugänge sind nicht geplant, wir sind schon sehr gut aufgestellt."

Auf ein Saisonziel angesprochen, lässt er sich nicht zu weit aus der Reserve locken: "Wir werden jedes Spiel konzentriert angehen und versuchen, es nach Möglichkeit zu gewinnen. Das wird zwar nicht zu 100 Prozent gelingen, aber die Möglichkeiten haben wir sicher gegen jeden Gegner."


Samstag, 7. September, 20 Uhr
Kronau/Östringen II gegen
HSC 2000 Coburg

SG Kronau/Östringen II: M. Bitz, Bauer - Rudolf, James, Djozic (8 Tore beim Auswärtssieg bei der TSB Horkheim), Sauer, Körner, Jochim (2), Hermann (4), Ganshorn (3), Kubitschek, K. Bitz (3), Vollmer (1), Schmidt (8). - Trainer: Klaus Gärtner.

HSC 2000 Coburg: Oliver Krechel, Havard Martinsen - Jiri Vitek, Johan Andersson, Nikola Franke, Philipp Barsties, Tomas Riha, Max Drude, Sebastian Roth, Sebastian Kirchner, Till Riehn, Dominic Kelm, Ronny Göhl, Steffen Coßbau. - Es fehlt: Hajck Karapetjan, Lukas Lutz. - Trainer: Jan Gorr.