Neue Hoffnung für den HSC 2000 Coburg. Nach dem der Samstagabend optimal für die Vestestädter lief, darf wieder vom Titelgewinn in der 3. Handball-Liga Süd geträumt werden.

Zwar beträgt der Rückstand auf den erstmals unterlegenen Spitzenreiter HSC Bad Neustadt (30:31 beim TV Germania Großsachsen) immer noch sechs Punkte, doch in der in Herrenberg gezeigten Form ist der HSC durchaus in der Lage diese Hypothek in den nächsten Wochen noch wettzumachen.

Auch der Tabellendritte TV Hochdorf gewann sein Auswärtsspiel nicht. Kurz vor Ende der spannenden Partie kassierten die Hochdorfer in Kornwestheim noch den Treffer zum 29:29-Ausgleich.

Die Mannschaft von Trainer Jan Gorr brannte auswärts ein Offensiv-Feuerwerk ab und gewann bei der SGH2 KU Herrenberg deutlich mit 37:27. Gleichzeitig profitierten die Schwarz-Gelben von der nicht unbedingt erwarteten Niederlage der Saalestädter beim TV Germania Großsachsen.

Dieser Ausrutscher zeigt, dass der Primus keinesfalls unschlagbar ist und eventuell auf der Zielgerade doch noch ins Wanken gerät.

Am Samstag, 15. März empfängt der HSC 2000 Coburg in der bereits jetzt mit knapp 4000 Zuschauern fast schon ausverkauften HUK-Arena den Tabellenführer und will bis dahin den Rückstand weiter verkürzen.
Erfolgreichste Torschützen beim Festival von Herrenberg waren die beiden Außen Johann Andersson (7) und Steffen Coßbau (5). Je viermal trafen Barsties, Kelm, Vitek und Riehn.