Zum Auftakt des 27. Linden-Cups ist der HSC 2000 Coburg mit einer Niederlage gestartet. Die Mannschaft von Trainer Jan Gorr verlor am Mittwochabend gegen den künftigen Ligakonkurrenten TV Hüttenberg am Ende noch deutlich mit 27:32 (13:14).
Es war wie schon am Sonntagabend lange Zeit eine "enge Kiste" gegen Gorrs Ex-Klub. Die Coburger und die Hüttenberger, die sich beim Turnier in Kleinostheim noch ein packendes Siebenmeterwerfen im Spiel um Platz 3 lieferten (34:35), schenkten sich nämlich auch dieses Mal nichts. Lange verlief die Partie ausgeglichen, der HSC führte nicht nur nach der Pause knapp, sondern auch noch in der 37. Minute mit einem Treffer (17:16).


Am Ende zu hektisch

Doch die Hüttenberger hatten mit zunehmender Spieldauer die besseren Lösungen im Angriff und kamen auch zu einfachen Toren. So sehr sich Weber, Neuhold, Zettermann & Co. auch wehrten, die Hüttenberger hatten immer die passende Antwort. In einigen Aktionen agierten die "Gelb-Schwarzen" dann auch zu hektisch und verloren unnötig den Ball. Anton Prakapenja war mit sieben Toren vor Florian Billek (5) erfolgreichster Werfer. Außerdem trugen sich in die Torschützenliste des HSC Wucherpfennig (4), Varvne (3), Zettermann, Hagelin, Sproß (je 2), Weber und Jäger (je 1) ein. Trainer Jan Gorr bleibt nun ein Tag Zeit, um die vor allem in der Primetime gemachten Fehler seiner Schützlinge zu analysieren.


HSG Wetzlar ist Favorit

Die HSG Wetzlar wurde in ihrem ersten Turnierspiel - ebenfalls gegen den TV Hüttenberg - ihrer Favoritenrolle gerecht. Der Erstligist siegte deutlich mit 26:20. Ehe der HSC im letzten Turnierspiel am Samstagabend ab 19.30 Uhr auf die Wetzlarer Mannschaft trifft, muss sie noch am morgigen Freitag gegen den letztjährigen Zweiliga-Kokurrenten und souveränen Erstliga-Aufsteiger Bergischer HC Farbe bekennen. Doch mit der gleichen kämpferischen Einstellung wie gegen Hüttenberg sind die "Gelb-Schwarzen" nach Überzeugung ihres Trainers auch gegen den Bergischen HC nicht chancenlos.


Gastgeber startet mit Remis

Das mittelhessische Handball-Spektakel wurde bereits am Vortag mit einem Regionalturnier eröffnet. Dabei kam der gastgebende Landesligist MSG Linden mit einem 27:27-Remis gegen die HSG Kleenheim/Langgöns zu einem Achtungserfolg. Neu-Drittligist HSG Wetzlar startete mit einem deutlichen 34:24-Erfolg gegen Oberligist HSG Pohlheim ins Turnier.