Das sogenannte Kopiergeld, das an Coburgs Schulen von allen Eltern bezahlt werden muss, soll "angepasst" werden. So steht es auf der Tagesordnung des Finanzsenats für Donnerstag, 10. April. Bereits mit dem Thema befasst hat sich der Kultur- und Schulsenat, und nach Tageblatt-Informationen hat sich dieser in nicht-öffentlicher Sitzung auch mehrheitlich für eine solche "Anpassung" ausgesprochen. Diese bedeutet übrigens nicht - wie zu erwarten wäre - automatisch eine Erhöhung; an Gymnasien würde der zu entrichtende Betrag sogar leicht sinken.

Zehn statt bisher drei Euro

Eine deutliche Erhöhung stünde den Planungen zufolge allerdings allen Grundschulen bevor: Statt bisher drei Euro pro Kind und Schuljahr wären künftig zehn Euro fällig. Wie zu hören ist, ruft dieses Vorhaben selbst in einzelnen Parteien unterschiedliche Reaktionen hervor. Die einen argumentieren, dass in allen Bereichen Rücksicht auf die angespannte Haushaltslage der Stadt genommen werden muss und die Kopierkosten nun einmal an Grundschulen besonders hoch seien. Andere kritisieren, dass dies eine unnötige Mehrbelastung speziell für kinderreiche Familien ist, ohne dass dies gravierende Auswirkungen auf die Haushaltslage hätte.