"Wir wollen das sich die Menschen bewegen und dies mit einer guten Tat verbinden", sagte Richard Wohlleben, der Chef des Sporthauses Wohlleben in Dörfles-Esbach bei der Eröffnung einer Aktion, mit der man 5000 Menschen motivieren möchte, die mindestens einen Kilometer mit einem E-Bike auf dem neuen Fahrradparcours der Firma Wohlleben fahren.

Für jeden, der dies schafft, (was mit den modernen Elektrofahrrädern kein großes Problem ist), spendet das Sporthaus einen Euro für den Verein "Hilfe für das behinderte Kind". Diese Aktion findet den ganzen Sommer lang bei schönem Wetter statt. Auch ein Spendenwirbel, bei dem Kleingeld nach einem Wirbel in eine Öffnung fällt, wurde im Rahmen dieser Aktion aufgestellt.


Landrat und Bürgermeister vorneweg



Viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fuhren schon mal die ersten Kilometer, um auf die Aktion aufmerksam zu machen.Landrat Michael Busch (SPD), der das Feld anführte, stürzte beim Absteigen auf einer Welle mit dem E-Bike leicht, wurde aber nicht verletzt. Auch das E-Bike blieb heil. Busch und der Zweite Bürgermeister der Gemeinde Dörfles-Esbach, Manfred Rösner, begaben sich zusammen mit Richard Wohlleben auf den Parcours, der mit Steigungen, Bodenwellen und Kurven ausgestattet ist, und fuhren die ersten Kilometer für den guten Zweck.

Auch der Dritte Bürgermeister Stephan Valtin und die Geschäftsführerin des Vereins Hilfe für das behinderte Kind, Karolin Netschiporenko, sowie Rolf-Jürgen Freese vom Verein Hilfe für das behinderte Kind waren dabei.
Rolf-Jürgen Freese und Karolin Netschiporenko lobten das Sporthaus Wohlleben, das schon öfters an den Verein Hilfe für das behinderte Kind dachte, für diese einmalige Aktion.

Das Geld will der Verein Hilfe für das behinderte Kind für den Neubau einer neuen Kindertagesstätte mit Kinderkrippe auf der Bertelsdorfer Höhe verwenden. Dort sollen dann behinderte und nicht behinderte Kinder mit einander aufwachsen, spielen und lernen. Der alte Kindergarten im DSZ in Coburg sei zu klein und stark renovierungsbedürftig, wie Karolin Netschiporenko betonte. mst