Ab 1. Januar will die Stadt Eintrittsgeld verlangen: Einen Euro von Erwachsenen (ab 16 Jahre), 50 Cent pro Kind und Besucher mit Anspruch auf Ermäßigung, 3 Euro für Familien (zwei Erwachsene, zwei bis fünf Kinder). Das sei "ein moderates Entgelt, um den Aufwand etwas auszugleichen", sagte Kulturamtsleiter Klaus Anderlik am Donnerstag im Finanzsenat.

Geöffnet ist das Museum in den Monaten Mai bis Oktober an Sonntagnachmittagen. Außerhalb dieser Zeiten können Interessierte im Stadtarchiv fragen, ob eine Besichtigung möglich ist.

Das Museum verzeichnet während der Saison etwa 300 Besucher im Jahr; rund 1500 finden jeweils bei der Museumsnacht den Weg in den von der Oberen Anlage her zugänglichen Keller. Der Finanzsenat stimmte den Gebühren zu - bis auf Rüdiger Benzel (Grüne), der den Aufwand angesichts der zu erwartenden Einnahmen für nicht gerechtfertigt hielt.