Die Bewohner haben kurz nach 11 Uhr den Brand im Dachstuhl des Anwesens in der Staffelsteiner Straße in Herreth bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, teilte die Polizei mit. Während sich zwei Menschen unverletzt ins Freie retten konnten, versuchte ein 40-Jähriger selbst erfolglos das ausgebrochene Feuer zu bekämpfen.

Bevor er sich in Sicherheit bringen konnte, atmete er giftiges Rauchgas ein und musste in der Folge in ein Krankenhaus gebracht werden. Trotz des schnellen Eingreifens zahlreicher Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren breitete sich der Brand zunächst über den gesamten Dachstuhl des Hauses aus, bevor er unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden konnte. Im Zuge der Löscharbeiten gelang es den Brandbekämpfern einen verletzten Hund aus dem Anwesen zu retten.

Die Brandursache ist noch unklar, die Brandfahnder der Kripo Coburg haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden summiert sich nach ersten Schätzungen auf etwa 250.000 Euro. Während der Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt Herreth für mehrere Stunden gesperrt.