Eine nicht ausgeschaltete Herdplatte führte laut Polizei am Freitagmorgen zu einem Wohnhausbrand im Stadtteil Scheuerfeld. Neben einer schwer verletzten Person sind noch mindestens 100.000 Euro Sachschaden zu beklagen.


Gegen 8 Uhr stellte die 76-jährige Inhaberin eines Einfamilienhauses in der Bayernstraße den Brand in ihrer Küche fest und alarmierte die Rettungskräfte. Der Frau, die zum Brandzeitpunkt alleine im Haus war, konnte sich selbst in Sicherheit bringen.

 


Jedoch erlitt sie aufgrund vorangegangener, eigener Löschversuche eine Rauchgasintoxikation. Sie kam daher mit dem Rettungsdienst schwer verletzt in ein Krankenhaus. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr war der Brand schnell unter Kontrolle. Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.

Allerdings entstand am Gebäude ein Sachschaden von mindestens 100.000 Euro. Das Haus ist momentan nicht bewohnbar.
Die Brandermittler der Kriminalpolizei Coburg übernahmen vor Ort umgehend die Untersuchungen zur Brandursache. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten geriet ein Topf auf einer eingeschalteten Herdplatte in Brand.