Gemeint sind die Straßensperrungen, die seit gefühlten zwei Jahren die Geduld der Autofahrer auf eine harte Probe stellen. Und wenn man am Morgen, wie der schimpfende Kollege, schon ein paar Kilometer und diverse Unannehmlichkeiten auf den Straßen hinter sich gebracht hat, dann ist der Wutpegel schon leicht erhöht. Braucht er am Ende von der Stadtgrenze bis zum Büro noch einmal die fast gleiche Zeit wie für die rund 30 Kilometer über Land, bleibt nur der Gefühlsausbruch als dringend benötigtes Ventil. Aber es wird ja besser. Irgendwann gibt es auch in Coburg wieder freie Fahrt - bis zur nächsten Baustellen-Interaktion. Sehen wir es doch mal so: Bauen kann nur, wer dafür genug Geld hat. Geht es uns nicht gut? Klar, wer von außerhalb kommt, hat davon nicht so richtig etwas.