Gute Nachricht für alle Autofahrer in Rödental: Die Bauarbeiten an der Staatsstraße 2206, die Rödentaler Stadtteile Waltersdorf und Mittelberg miteinander verbindet und rund 1,5 Millionen gekostet haben, sind jetzt abgeschlossen, die Straßensperrung ist aufgehoben.


Offizielle Eröffnung


Die letzten Sperrschilder wurden nach der offiziellen Eröffnung entfernt. Die Einwohner und die Straßenbenutzer sind jetzt froh, denn die Umleitung, die seit Ende Juli bestand, führte weiträumig über Thüringen. Die Anwohner von Waltersdorf und Mittelberg konnten live miterleben, wie solch eine Maßnahme abläuft.


"Da haben wir einmal gesehen, wie viele teure Maschinen man für den Straßenbau braucht. Früher haben wir das mit einem Karren, woran ein Kuh gespannt wurde, in Hand und Spanndienste gemacht", erinnert sich eine Anwohnerin aus Waltersdorf, wo in der Ortsmitte mit dem Durchschneiden des obligatorische Bandes die Straße für den Verkehr frei gegeben wurde.


Jürgen Woll von der Servicestelle des Staatlichen Bauamtes in Kronach blickte auf die Bauarbeiten zurück, die seit Ende Juli laufen. Es sei eine kleine, aber sehr feine mit 550 Metern kurze Maßnahme, gewesen, die es aber in sich hatte. Die Anwohner hatten unter den Baumaßnahmen stark zu leiden, die sehr schwierig gewesen sei. Dabei wurde die Straßenführung und die Fahrbahn, aber auch die Sicht auf der Verbindungsstraße zwischen Oberwohlsbach und Waltersdorf, verbessert.


"Jeder kann zufrieden sein"

Auf rund 900 Meter wurden im sogenannten "Tiergarten" umfangreiche Baumfällarbeiten vom Bayerischen Staatsforst am Fahrbahnrand vorgenommen und damit die Verkehrssicherheit erheblich verbessert. Auch zwei schadhafte Durchlässe im Fahrbahnbereich seien erneuert worden. Da im Bereich der Straße ein Trinkwasserschutzgebiet und zwei Tiefbrunnen, der Städtischen Werke liegen, stand der Schutz des Trinkwassers an erster Stelle. Deshalb war ein großer Aufwand bei den Abdichtungen der Straße nötig.


Jetzt fließt das Oberflächenwasser der Straße über Gräben und Mulden um die Trinkwasserzone herum bis zur Itz. Auch verschiedene Absperrvorrichtungen, die im Falle eines Unfalls mit wassergefährdeten Stoffen von der Feuerwehr betätigt werden können, wurden eingebaut. Außerdem wurde ein Notfallplan erstellt. "Wenn man sieht, was daraus geworden ist, kann jeder zufrieden sein", stellte Jürgen Woll fest. Er zeigte sich erfreut, das die Stadt Rödental, bei Beschwerden und Anliegen der Bürger, das Staatliche Bauamt unterstützt habe.
Rödentals Bürgermeister Marco Steiner zeigte sich sichtlich froh über den Abschluss der Baumaßnahme. Die Lichtverhältnisse im Waldbereich auf der Staatsstraße zwischen Oberwohlsbach und Waltersdorf, die immer ein Thema in den Bürgerversammlung waren, haben sich jetzt erheblich durch die Fällarbeiten verbessert, stellte das Stadtoberhaupt fest.


Außerdem wurde die Ortsdurchfahrt von Waltersdorf komplett neu asphaltiert, ohne diese Baumaßnahme wäre dies nicht möglich gewesen. Dadurch wurde die Geräuschbelästigung in Waltersdorf vermindert und die Verkehrssicherheit erhöht, betonte Steiner.