Vor allem zahlreiche venezianische Gläser zählen zu den Prunkstücken der Sammlung.
Wegen der grundlegenden Umgestaltung der Präsentation der historischen Glassammlung nach sind die Exponate seit Anfang August 2016 im Depot verschwunden.

Die völlig neugestaltete Schausammlung auf der Veste wird ab 19. April wieder zu besichtigen sein.
Das "Tageblatt" widmet dieser derzeit noch unsichtbaren Sammlung in losen Abständen eine Serie, in der ausgewählte Exponate vorgestellt werden. Zu den Exponaten der Sammlung zählt auch diese große Kumme aus Milchglas mit Emailmalerei, gefertigt in der Glashütte der Miotti in Murano zwischen 1730 und 1740.

Die Emailmalerei auf der Innenseite zeigt auf dem Boden das Brustbild einer Frau, möglicherweise die Darstellung einer Heiligen.

Eingerahmt wird dieses Mittelbild von schwarzen Wellenlinien. Nach außen hin sind zahlreiche Blumen dargestellt - darunter Rosen, Tulpen und Nelken. jb



Kunst-Tipp



Neue Schausammlung Die kostbaren Gläser der Kunstsammlungen umfassen rund 600 Objekte. Den Kern bildet der bedeutende Bestand an Gläsern, die von Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha (1844 bis 1900) zusammengetragen wurden. Hinzu kommt ein großer Bestand an geschnittenem Barockglas. Aber auch aus dem 20. Jahrhundert finden sich Beispiele im Bestand der Glassammlungen.