Die Zukunft des Vereins Hilfe für das behinderte Kind Coburg und seiner drei Töchtergesellschaften ist "so gut wie" in trockenen Tüchern. Dekan Stefan Kirchberger bezeichnet sich als glücklichen Mann, das er zusammenfügen kann, was zusammen gehört. Voraussichtlich zum Schuljahresbeginn, spätestens bis Anfang Oktober wird die Wefa in Ahorn 51 Prozent der Heilpädagogische Einrichtungen, des Schulförderzentrums und der Medizinisch-Therapeutischen Einrichtungen übernehmen und damit Mehrheitsgesellschafter. 49 Prozent zeichnet weiterhin der Verein.
Notwendig geworden war der Zusammenschluss durch die finanzielle Schieflage, in der der Verein geraten war. "Wir machen das aus inhaltlichen Gründen nicht gegen die wirtschaftliche Vernunft", sagt der Dekan bei einer Pressekonferenz, in der auch Probleme und Zukunftsängsteder Mitarbeiter angesprochen wurden. Diakon Franz K. Schön vom Vorstand des Diakonischen Werkes unterstrich die Bedeutung des Personals und machte deutlich, dass es durch den Zusammenschluss zu keinen Entlassungen oder Vertragsänderungen bei den Mitarbeitern kommen wird.
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