Das Jahr 68 und die Folgen sind auch im 50. Jahr danach ein aktuelles Thema. Von der einen Seite immer wieder zitiert als der Ursprung allen Unheils, von der anderen oft zum Mythos verklärt. Der zeitliche Abstand und etwas ironische Distanz erlauben einen anderen, weniger ideologisch verstellten Blick.

Der unterhaltsame Aspekt soll nicht zu kurz kommen, wenn Sigi Hirsch auf der Ernstfarm über seine Jahre in der Berliner Szene berichtet. In Coburg ist er bestens bekannt als langjähriger Betreiber der Albrecht'schen Hofbuchhandlung. Sein Ruf gründet sich aber auch auf seine vielseitigen Aktivitäten in Kunst und Kultur, als Maler und als Autor des erst jüngst erschienenen Buches "68 - Es gab nicht nur Demos", das den inhaltlichen Leitfaden des hier angekündigten Abends darstellt. Er beginnt um 19 Uhr in den "Handwerkerstuben" der Ernstfarm im Kürengrund 80. Der Eintritt ist frei. red