An diesem Abend gab es nur Gewinner, selbst der auf der Platte mit 33:36 unterlegene HSC 2000 Coburg durfte sich ob der gezeigten Leistung gegen das DHB-Allstar-Team und vor allem aufgrund des enormen Zuschauerinteresses als große Sieger fühlen. Offiziell kamen 2723 zahlende Zuschauer, gefühlt war die HUK-Arena sogar mit über 3000 Fans ausverkauft. Die Einnahmen - immerhin rund 20000 Euro - darf der Drittligist für sich verbuchen.


Viele ehrenamtliche Helfer



Die Kosten trägt dagegen der Hauptsponsor, die VR-Bank Coburg. Dazu Vorstand Wolfgang Gremmelmaier: "Wir haben das Spiel mit den Allstars vereinbart und haben deshalb die Unkosten der Spieler (Fahrtkosten, Übernachtung) sowie die Spende übernommen. Ohne die Zusammenarbeit mit dem HSC, verbunden mit der großartigen Unterstützung aller ehrenamtlicher Helfer des Vereins, bei denen ich mich auf diesem Weg sehr herzlich bedanken möchte, wäre aber die Durchführung dieses tollen Spiels nicht möglich gewesen".
Als Gegenleistung wurde im Vorfeld vereinbart, dass der HSC für den Aufwand die Zuschauereinnahmen behalten darf. Dass die Resonanz dann so überwältigend war, "war nicht vorhersehbar, zeigt aber", so Gremmelmaier weiter, "wie gut der Handball in Coburg verankert ist. Die zusätzliche Einnahme hat sich der HSC durch seinen Einsatz um das Spiel herum mehr als verdient".



Auch das Göppingen-Gastspiel finanziert



Auch das Vorbereitungsspiel gegen den Erstligisten Frisch Auf Göppingen Anfang August finanzierte das Geldinstitut im Sinne des ambitionierten Handballverein. Ob der Verein einen Teil dieser zusätzlichen Einnahmen an eine soziale Einrichtung weiterleitet, ist noch nicht abschließend geklärt.
HSC-Vorstandssprecher Stefan Apfel teilte auf Tageblatt-Anfrage mit, dass darüber bereits nachgedacht wurde, es sich aber um eine Veranstaltung der VR-Bank handle und der HSC quasi als "Sparringspartner" lediglich dazu gebucht worden sei.


Antrittsprämie geht an drei karitative Einrichtungen



Kräftig spenden wollen jedenfalls die Allstars. Heiner Brand, & Co. stellen ihre komplette Gage zur Verfügung. Die 7500 Euro Antrittsprämie sowie weitere 7500 Euro von der VR-Bank wurden gedrittelt und kommen nach Angaben von Christian Schwarzer drei Einrichtungen zu Gute.

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