In einem aufwendigen Auswahl-Verfahren hatte sich Daniel Carter (30) im Finale gegen zwei Mitbewerber durchgesetzt. Ebenso wie Harish Shankar und Moritz Gnann stellte sich Daniel Carter dem Publikum ebenso wie dem Orchester mit Dirigaten in der Oper (Bizet "Carmen") sowie auf dem Konzertpodium vor.

Daniel Carter wurde am Dienstag nach einer Sitzung des Landestheater-Verwaltungsausschusses offiziell vorgestellt. Sein Vertrag beginnt wegen aktueller Verpflichtungen der der Deutschen Oper Berlin ab Februar 2021 und läuft bis Ende der Spielzeit 2023/2024.

Coburgs amtierender Generalmusikdirektor verlässt das traditionsreiche Haus am Schlossplatz zum Ende dieser Spielzeit und wechselt dann nach zehn Jahren am Landestheater als musikalischer Chef an die Grazer Oper.

Daniel Carter ist seit der Spielzeit 2019/2020 Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin und dirigiert dort zahlreiche Vorstellungen, darunter "Die Zauberflöte", "Les contes d'Hoffmann" und "Il Barbiere di Siviglia".

Von der Spielzeit 2015/2016 bis 2018/2019 war der australische Dirigent Erster Kapellmeister am Theater Freiburg, wo er ein breites Repertoire von Opern - darunter mehrere Uraufführungen - und Konzerten dirigierte. Von 2013 bis 2015 war Daniel Carter, der Komposition und Klavier an der University of Melbourne studierte und 2012 mit dem "Brian Stacey Award", einem Preis für australische Nachwuchsdirigenten, ausgezeichnet wurde, an der Hamburgischen Staatsoper engagiert, zuerst als Korrepetitor und dann als Dirigent und Musikalischer Assistent der Generalmusikdirektorin Simone Young.

Ein Interview mit Coburgs künftigem Generalmuikdirektor Daniel Carter finden Sie hier

Hintergründe zur Wahl von Daniel Carter als neuer GMD am Landestheater Coburg finden Sie hier

Einen Bericht über das Konzert-Dirigat von Daniel Carter am Landestheater Coburg finden Sie hier

Einen Bericht über das "Carmen"-Dirigat von Daniel Carter am Landestheater Coburg finden Sie hier