Bunt, fröhlich, musikalisch, integrativ und lecker ging es am Sonntag im Coburger Rosengarten zu. Dort fanden zwei Veranstaltungen parallel statt. Coburgs Drittem Bürgermeister Thomas Nowak wies darauf hin, dass dieses Mal der Auftakt der Internationalen Woche in das "1.Coburger Stadtfest im Rosengarten" eingebettet sei.
Sehr viele Erwachsene, Jugendliche und Kinder nahmen bei strahlendem Sonnenschein an den lebhaften Darbietungen teil und ließen sich die unterschiedlichsten kulinarischen Angebote aus aller Welt munden. Doch nicht nur für das Auge und den Magen war etwas geboten, sondern es gab auch etwas auf die Ohren. Die Stadtkapelle Coburg spielte mit Rhythmus und Swing und brachte sogar die kleineren Kinder zum Mittanzen oder Mithüpfen.
Apropos Rhythmus, das Coburger Kinder- und Jugendtheater zeigte unterschiedlichste Jonglagen, die Königsgarde des Coburger Mohren, die Tanzschule Scholz, sowie die Ballettschule Spreizer Beyer und die Tanzjugend der Effects demonstrierten ihr tänzerisches und akrobatisches Können.
Da Integration auch bedeutet: "Jeder will ein Stück vom Kuchen", trafen sich deutsche und ausländische Bürger aus der Region an einem Tisch, redeten über Coburg und dessen Schönheit und teilten sich dann einen Schokoladenkuchen. Nowak hatte in seiner Begrüßungsrede betont: "Neben Kloß und Soß gehören auch Pizza und Döner zu unserer Stadt." Er führte aus, mehr als 110 unterschiedliche Nationen lebten, bereicherten und gestalteten Coburg.
Bei der Caritas, der Stadt Coburg, dem Pflegestützpunkt Coburg und vielen weiteren Ständen mehr, konnte man sich über die unterschiedlichsten Angebote in und um Coburg informieren. Es wurden internationale Köstlichkeiten und unterschiedlich gewürzter Tee, aus Afghanistan, dem "Iran, der Türkei gereicht. Wer wollte konnte sich selbst in der Sonne auf den bereitgestellten Liegestühlen brutzeln lassen, die Hüpfburg nutzen oder einfach nur zuschauen.
Die Coburger Band Gizela spielte am Nachmittag auf der Bühne ihr Repertoire vor begeistertem und relaxtem Publikum. Obwohl es erst ihr vierter Bühnenauftritt war, erreichten sie ihr Publikum und freuten sich, dass die Nachfrage nach einer eignen CD so groß ist. Wie zu hören war, soll es demnächst eine "Hörprobe" geben.
Obwohl die meisten Besucher sich sehr wohl fühlten, gab es auch vereinzelt Kritik an der konzertierten Aktion von Stadtfest und Internationaler Woche: Einige hätten sich getrennte Veranstaltungen gewünscht. Die Internationale Woche wartet noch mit vielen Veranstaltungen, Angeboten und Schulungen in den nächsten Tagen auf.