Noch packen fleißige Helferinnen und Helfer die letzten Willkommenstüten. Am Freitag sind sie dann schon in den Händen der rund 250 Teilnehmer. Es ist eine der letzten größeren Vorbereitungsaktionen, bevor einer der Höhepunkte in der Geschichte der Coburger Wirtschaftsjunioren endlich beginnt.

Rückblickend seien besonders die vergangenen zwei Wochen anstrengend gewesen. "Wir haben alle eine 40-Stunden-Woche und machen das ehrenamtlich", sagt Konferenzleiterin Cindy Schaschek. In der Vorbereitung haben sich dann Höhen und Tiefen abgewechselt. Nun stehen die Vorbereitungen mit den letzten Detailplanungen vor dem Abschluss. Schaschek und Kreissprecherin Inga Hertling freuen sich daher umso mehr, dass diese Zeit vorbei ist und die Veranstaltung endlich vor der Tür steht. "Wir sind stolz, die Konferenz in Coburg ausrichten zu dürfen", sind sich die Damen einig.

Schaschek, Hertling sowie 30 Helferinnen und Helfer erwarten ab Freitag rund 250 Teilnehmer zu einer dreitägigen Delegiertenkonferenz. Es ist nach 1995 die zweite Landeskonferenz, die in Coburg stattfindet. Gleichzeitig feiern die Wirtschaftsjunioren Coburg ihr 45-jähriges Bestehen mit einem Galaabend.

Neuer Vorstand wird gewählt

Anlass der Konferenz ist die Wahl des neuen Landesvorstands, der von den Kreissprechern gewählt wird. Die Wahl findet am Samstag im Hotel "Vienna House" am Brose-Kreisel statt. Doch neben dem förmlichen Teil gibt es auch ein vielfältiges Rahmenprogramm. Vorträge, Firmenbesichtigungen, Workshops rund um das Thema Unternehmensführung, aber auch Stadtführungen und der Galaabend sorgen für ein kurzweiliges Wochenende, wie Schaschek verrät. Besonders die Stadtführungen seien schnell voll gewesen. "Wir möchten den Wirtschaftsstandort Coburg gut präsentieren", betont die Konferenzleiterin. "Schließlich hat solch eine Veranstaltung große Strahlkraft für einen kleinen Kreis wie unseren."

Die gebürtige Rosenheimerin Inga Hertling sieht in dem Wochenende eine tolle Chance für Coburg. "Bevor ich her kam, wusste ich nicht, was hier alles geboten wird", sagt die Kreissprecherin. "Dabei ist Coburg so schön und das möchten wir ganz Bayern zeigen." Ein weiterer Nebeneffekt sei es, die Wirtschaftsjunioren in Coburg bekannter zu machen. "Wie jeder Verein haben auch wir Schwierigkeiten, Mitglieder zu bekommen", erzählt Hertling. "Da ist die Konferenz eine gute Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen."

Historie und Moderne im Motto

Nach dem richtigen Motto habe man lange gesucht. Am Ende entschieden sich Schaschek und ihre Kollegen für das Wortspiel "Itz Royal". Der königliche Bezug zu Coburg läge nahe und spiegle sich im Stadtbild wieder. "Das Motto steht einerseits für ein historisch königliches Stadtbild, andererseits für Innovation, Technologie und Zukunft", erklärt Schaschek. Und mit dem Fluss Itz lässt sich die lokale Nähe auf eine spielerische Weise darstellen.

Am Samstagabend feiern die Wirtschaftsjunioren im Kongresshaus ihren Galaabend. Dazu sind neben den 250 Teilnehmern noch einmal um die 150 Mitglieder, Förderer und Sponsoren eingeladen. Gerade der Austausch untereinander sei bei solchen Veranstaltungen wichtig. Netzwerken ist das Stichwort. "Es ticken ja alle gleich", weiß Schaschek. Dementsprechend gäbe es immer ausreichend Gesprächsthemen.

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