Was 1972 als Partnerschaft zwischen Gais in Südtirol und Lützelbuch begann und "quasi mit eingemeindet" wurde wie Oberbürgermeister Norbert Kastner (SPD) in seiner Festansprache feststellte, ist in der Zwischenzeit eine gelebte und feste Freundschaft über die Landesgrenzen hinweg und nicht zuletzt die drittälteste Städtepartnerschaft der Stadt Coburg.
Kastners ausdrücklicher Dank ging an Rolf Forkel, der maßgeblich am Entstehen der Partnerschaft mitgewirkt hatte, aber auch an Günther Lehmann, der als Vorsitzender des Bürgervereins Coburg-Lützelbuch seit Jahren die organisatorischen Fäden in der Hand hält.

Gemeinsame Werte verbinden


"Was passiert, wenn Fremde zu Freunden werden und diese Freunde wiederum ihre Freunde mitbringen, wenn Alte und Junge gemeinsam am Tisch sitzen, miteinander reden, feiern und Erlebnisse teilen, das sehen wir am Beispiel unserer Städtepartnerschaft seit nunmehr 40 Jahren", resümierte der OB. "Und es ist kein Zufall, dass sich mit Gais und Coburg-Lützelbuch zwei Partner aus den beiden erfolgreichsten europäischen Wirtschaftsregionen ihrer Länder - Südtirol und Bayern - so hervorragend verstehen." Es seien durchaus auch die gemeinsamen Werte, die die Regionen über die Nationalgrenzen hinweg so eng verbänden, sagte Kastner.
Bürgermeisterin Romana Stifter-Ausserhofer begann ihre Ansprache mit der Frage, was das Porsche-Design oder die Zeitschrift Playboy mit der Partnerschaft zwischen Coburg und Gais gemeinsam hätten - alle feierten in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Für die Zukunft wünschte sich Romana Stifter-Ausserhofer, dass die Verbundenheit zwischen Südtirol und Deutschland weiter wachsen möge.
Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von den Blechbläsern der Stadtkapelle Coburg unter der Leitung von Zdenek Fiala. ct