Fast zwei Stunden nahmen sich Schülerinnen, Schüler, deren Eltern, das Lehrerkollegium, Elternbeirat, Schulrat und Bürgermeister Zeit, Rektor Johannes Först von der Grundschule Itzgrund an seinem letzten Schultag in den Ruhestand zu verabschieden.

Lehrerkollegin Claudia Köhler bezeichnete in der Feier Först als denjenigen, der das Schulprofil geprägt und die Grundschule mit Wohlfühlcharakter sowie mit Bravour gemeistert habe.
"Du warst eben in allen Belangen ein Vollblut-Grundschullehrer und jederzeit ein Mensch, zu dem alle gehen konnten", betonte Claudia Köhler.

Schulrat Ulrich Barth ließ den Werdegang von Johannes Först Revue passieren, der vom Abitur 1977 in Lichtenfels über das Staatsexamen 1982 in Bamberg, die erste Stelle in Ebermannstadt, die Schulen in Ketschendorf und Neuses bis hin zum Rektor seit 2006 an der Schule Itzgrund reichte. "Den Aspekt der Erziehung und die Vermittlung von Werten haben Sie immer in den Mittelpunkt der Arbeit gestellt", sagte Barth, der zudem feststellte, dass Först Spuren in Bodelstadt hinterlassen habe und die Schule liebevoll begleitet habe. Die Lehrkräfte schätzten deshalb die Herzlichkeit, die Fairness, die Kameradschaft, den Humor und die Hilfsbereitschaft des scheidenden Pädagogen.

Itzgrund-Bürgermeister Werner Thomas (SPD) konstatierte, dass in die Amtszeit von Först gravierende Änderungen gefallen seien. Thomas lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den respektvollen Umgang mit den Schülern. Mit bewegenden Worten verabschiedete sich Först.
"Ich habe immer versucht, zu wirken", meinte er. Er bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit bei allen und brach schließlich eine Lanze für den Erhalt der kleinen Schulen, da sie ein wichtiger Bestandteil des Lebens auf dem Land seien.

Untermalt wurde die Feier von zwei Klavierstücken und Liedern der Klassen 1 bis 4. Zu Beginn führte Pfarrer Ekhart Kollmer gefühlvoll mit einem Gottesdienst in die Verabschiedungsfeier ein.