Daumen an die Lippen, Luft einziehen und kräftig "tikketikkepuuuh" herauspressen. Das Mikro fest am Mundwinkel. Alle anderen machen die Augen zu und hören nur hin. So entstehen Musikgeschichten ganz ohne Instrument. Beim Beatbox-Workshop mit RoBeat im Stadtjugendheim ließen sich Fabian, Finn und Adrian auf das Abenteuer ein.


Und Robert alias "RoBeat", seit 2006 Beatboxer und Entertainer - bekannt aus dem "Supertalent"- macht vor, was Jugendaugen und -ohren staunen und wackeln lässt. Doch es dauert gar nicht lang, da haben auch die Coburger Youngsters den Beat drauf - zumindest haben sie sehr schnell gelernt "Pizzakuchen" aus ihrem Mund ins Mikrophon zu pressen, dass so manches Schlagzeug ruhig in der Ecke stehen bleiben kann.

"Da ist Power drin. Beatboxen ist kein Kindergeburtstag, keine warme Milch", motiviert RoBeat. "Voll cool" findet das Finn. Er hat verstanden, dass Beatboxen so was wie Schlagen ist. Adrian hat daheim schon immer mal ein bisschen geübt und bekommt gleich eine Eins plus für seinen Beat. Fabian s Wangen glühen. Es macht ihm sichtlich Spaß. "Echt krass!", nennt er das Experiment und ist begeistert, was RoBeat drauf hat.

Am Flipchart erklärt der Mundakrobat, wie die einzelnen Töne zustande kommen und dann macht er vor, wie's geht. "Man darf nicht so viel mit dem Kopf machen", sagt er.

Einfach drauf los, ohne lange zu überlegen. Bitteschön: PtzKchzzPPtzKch... mit Tempo! Wer Lust hat, am Freitag gibt es einen zweiten Workshop ab 13.30 Uhr in der CoJe.