Heidrun Mücke hat so ein großes Herz, dass sie am liebsten der ganzen Welt helfen würde, wenn das möglich wäre! Am Freitag war die "gute Seele" aus Mittelwasungen in München: Aus den Händen von Staatsministerin MdL Kerstin Schreyer (CSU) hat sie die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste verliehen bekommen - für ihr Engagement in der Hilfsorganisation "Fema". "Fema" (Fechheim-Matamba/Tansania) ist ein Freundeskreis, in dem seine Mitglieder mit großer Kreativität viele nachhaltig wirkende Entwicklungshilfeprojekte seit über 25 Jahren in Tansania etablieren. Zur Realisierung sammelt der Freundeskreis Spendengelder.

Staatsministerin Schreyer sagte zur Verleihung im Max-Joseph-Saal der Residenz München: "Beispielhaft sei an dieser Stelle das von ,Fema‘ aus diesen Spendengeldern voll finanzierte Waisenhaus in Tansania genannt." "In vorbildlicher Weise bringt sich Frau Mücke seit über 25 Jahren in der ,Hilfsorganisation Fema‘ ein", sagte die Ministerin in ihrer Laudatio für Mücke. Mit großer Kreativität sei es Mücke und den weiteren Mitgliedern gelungen, viele nachhaltig wirkende Entwicklungshilfeprojekte in Tansania zu etablieren. Um die zahlreichen Projekte aufrechterhalten zu können, sei die Hilfsorganisation auf Spendengelder aus der Bevölkerung angewiesen. Schreyer betonte: "Mit großem persönlichem Engagement gelingt es Frau Mücke, die jährlich notwendigen Mittel zu gewinnen."


Es wird gern gegeben

"Fema" geht nicht betteln, "Fema" überrascht in der evangelischen Kirchengemeinde Fechheim mit zahlreichen Aktionen die Menschen, öffnet die Herzen der Menschen und den Geldbeutel gleich dazu. An der Spitze ist "FEMA-Mama" Heidrun Mücke. So wird Mücke als Leitende im Fema"-Freundeskreis bezeichnet.

Der Freitag war für Heidrun Mücke und ihre "Fema"- Delegation im kleinen Kreis ein aufregender Tag. Bereits um 6 Uhr früh machte sich der kleine Bus auf den Weg nach München, Heidrun Mücke hatte ihren Ehemann Eduard an ihrer Seite, um diesen aufregenden Tag auch gut zu überstehen. Um 10 Uhr war die Verleihung. Voller Emotionen kehrte "Fema-Mama" Mücke gegen 19 Uhr heim, zuvor hatte es eine kleine Erholungspause im Gasthof "Grosch" gegeben. Das war für Neustadts Zweite Bürgermeisterin Elke Protzmann (CSU) ein schöner Grund, die in Neustadt laufende Feier der 40-jährigen Städtepartnerschaft mit Villeneuve sur Lot schnell mal eben zu verlassen, um die Glückwünsche der Stadt Neustadt in dieser Hochstimmung ganz frisch zu überreichen. "Das war so ein feierlicher Moment in München", schwärmte Heidrun Mücke noch immer ganz euphorisch und überglücklich.