Die Innenstadt Bad Rodachs hat sich am Sonntagnachmittag in einen großen Spielplatz für große und kleine Kinder verwandelt: Zum 80-jährigen Firmen bestehen löst die Haba-Firmenfamilie eine der 80 guten Taten ein und organisieren eine Spielzeugstraße, die sich sich von der August-Grosch-Straße über Steinerner Weg und Wallgraben bis hin zum Schlossplatz erstreckt und zahlreiche Überraschungen zum Staunen bietet.
Jonas, sechs Jahre alt, sitzt zusammen mit seinem Bruder Felix, drei Jahre alt, in einem großen Kinderwagen. Der Papa schiebt den Wagen an und steuert ihn in rasantem Tempo die Kinderwagenrennstrecke entlang. "Das hat richtig viel Spaß gemacht", erzählt Jonas lachend. Zusammen mit seinem Bruder hat er schon eine Menge erlebt: "Ich hab einen Hindernislauf gemacht und war auf einer aufblasbaren Rusche. Und mit der Kugelbahn hab ich auch gern gespielt."
Die aufblasbare Rutsche ist für Leon, sechs Jahre alt, ebenfalls ein absolutes Highlight. Immer wieder klettert er die weiche Bahn nach oben, um beim Rutschen immer weiter nach unten zu hüpfen. "Davor war ich auf klettern auf dem Klettergerüst und habe Obstgarten gespielt", erzählt er. Beim Spiel habe er dem Raben keine Chance gelassen: "Und deshalb habe ich natürlich gewonnen!"
Während farbenfrohe Stelzenläufer den Weg der Besucher kreuzen und bestaunt werden, zeigt Lennard, sechs Jahre alt, wie sportlich er ist: Beim Spiel "Twister" wird ihm viel Kraft abverlangt. Spaß hat es ihm trotzdem gemacht - auch wenn eine andere Station für ihn ein Highlight war: "Das Tore schießen war echt spaßig!" Marta, fünf Jahre alt, fand hingegen das Basteln am besten: "Wir haben wunderschöne Windräder gemacht!"
Loki, zwei Jahre alt, und Fiona, vier Jahre alt, spielen mit einer Holzrennbahn, während ein paar Meter weiter Michelle, sechs Jahre alt, an der nächsten Station wartet, bis sie an der Reihe ist. Zwischen Bäumen ist ein blaues, fußbreites Band gespannt - eine Slackline. Vorsichtig steigt Michelle auf das Band und balanciert die Slackline entlang, zuerst noch mit der Hilfe der Mama, später ganz alleine. "Zuerst war ich auf der Hüpfburg, dann hab ich beim Twister mitgemacht und ein Piratenspiel gespielt", erzählt sie freudestrahlend. Das schönste war für sie die Fotobox. "Da habe ich mich verkleidet", erzählt sie. Mit einer lila Maske um die Augen hat sie dort Fotos mit ihrer Mama und dem Bruder gemacht.
Nun holt sie sich einen Stempel für ihre Stempelkarte. Denn jedes Kind, das an zehn der insgesamt 58 Stationen gespielt hat, darf sich über eine Überraschung freuen: Statt Sandkuchen können sie in Zukunft beim Spielen in Sand Sandpommes aus dem Förmchen servieren. Michelle hat ihre Karte schon fast voll - ganz im Gegensatz zu Jonas, Felix, Leon und Lennard. Die haben ihre Stempelkarte zwar schon abgegeben, spielen aber trotzdem gerne weiter an den Stationen.