"Die aktuelle Diskussion um den Steinweg veranlasst, über Lösungen nachzudenken, wie die bekannten, insbesondere nächtlichen Probleme in den Griff zu bekommen sind", heißt es im gemeinsamen Stadtratsantrag der beiden CSU-Männer. Neben der Verlängerung der Sperrzeiten schlage man deshalb eine weitere Maßnahme vor, um "zum gewünschten Erfolg" zu gelangen: Der Steinweg - derzeit Fußgängerzone - sollte zumindest teilweise wieder in eine Richtung verkehrsberuhigt befahrbar gemacht werden.

Der Raum für "Kriminalität und unbotsmäßige Handlungen", wie es Herdan und Meyer nennen, würde aufgrund des Durchfahrtsverkehrs gemindert. Auch würde eine Aufwertung des Quartiers erfolgen und sich beispielsweise neue Geschäfte und Lokalitäten ansiedeln, wenn wieder Autos durch den Steinweg fahren und in Parkbuchten auch kurz anhalten könnten. Herdan und Meyer sind sich sicher: "Eine Umwidmung des Steinwegs zur Einbahnstraße mit Parkbuchten würde eine Frequenzsteigerung nach sich ziehen. Die ansässigen Handels- und Dienstleistungsunternehmen würden davon profitieren."

Herdan und Meyer haben ihrem Antrag auch eine Unterschriftenliste beilegt. Demnach unterstützen zahlreiche Händler den Vorstoß. Konkret sieht der Antrag folgendes vor: Autos sollen künftig vom unteren Steinweg (Hahnmühle) hineinfahren dürfen; in einer Einbahnstraßenregelung geht es dann bis zur Ecke Unterer Bürglaß und von dort links hinauf zum Oberen Bürglaß.