Selbst die Tatortbesichtigung am Mittwochnachmittag brachte keine neuen Erkenntnisse. In seiner Abschlussbewertung gibt es für den Gutachter nur zwei mögliche Versionen, die erklären, weshalb am Tatort so wenig Blutspuren festgestellt wurde: Entweder wurde der Kopf des Mädchens verhüllt oder aber Linda wurde ganz woanders getötet.


Erkenntnisse der Rechtsmedizin



Die Ermittlungen der Rechtsmedizin in Erlangen ergaben, dass der erste Hammerschlag durchaus in der Küche gewesen sein kann. Blut sei bei diesem stumpfen Schlag nicht ausgetreten. In dem relativ kleinen Flur befanden sich lediglich im unteren Wandbereich Blutspritzer und an der Haustür. "Aber für die Massivität von 13 bis 16 Hammerschlägen und acht Messerstichen ist dies nicht ausreichend", sagt Seidl und beruft sich auf seine jahrzehntelange Erfahrung.

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