Bereits im Sommer hatten einige "ausgewilderte" Gartenzwerge an exponierten Stellen im Coburger Hofgarten Rätselraten ausgelöst. Steckt hinter dieser neuen Aktion eventuell eben jener Unbekannte? Immerhin scheint der Zeitpunkt gezielt gewählt. Schließlich würdigen derzeit die Coburger Kunstsammlungen das Schaffen des Bildhauers Ferdinand Lepcke.


1866 in Coburg geboren


Lepcke wurde am 23. Marz 1866 in Coburg geboren. Seine Ausbildung erhielt er in Berlin im Atelier der Brüder Biber, an der Schule des Kunstgewerbemuseums und abschließend von 1882 bis 1892 er an der Berliner Akademie. 1891 erhielt er den großen Staatspreis.


Internationales Ansehen


1897 zum Professor ernannt, erlangt Lepcke mit seinen Skulpturen internationale Aufmerksamkeit. Er starb im März 1909 in Berlin.


1909 in Berlin gestorben


Nach dem Studium hielt er sich 1892/1892 in Rom auf, weitere Studienreisen führten ihn später nach Frankreich und Kopenhagen. 1897 erhielt er den Professorentitel. Er starb an einer Lungenentzündung am 12. März 1909 in Berlin.


Ausstellung in den Coburger Kunstsammlungen


Die Ausstellung "Ferdinand Lepcke. Weiblicher Akt und Körperideal" ist noch bis zum 14. April in den Kunstsammlungen zu sehen. Zudem sind in Coburg neben der Skulptur "Phryne" weitere Arbeiten im öffentlichen Raum zu sehen. Neben dem sogenannten Sintflutbrunnen im Rosengarten ist dies "Die Bogenspannerin" in dr Bahnhofstraße und die Bronzestatue "Heimkehr" vor dem Eingang zum Hexenturm.