Ein seit vielen Jahren von den Stöppacher Bürgern gewünschter Buswartebereich in Richtung Haarth soll nun errichtet werden. Bisher mussten die Schulkinder, die nach Coburg müssen, im Freien auf den Bus warten. Jetzt wird die Bushaltestelle noch vermehrt von Fahrgästen des Linienverkehrs benutzt.
Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) erläuterte, dass mit der SÜC Coburg als Grundstücksnachbar nun eine Einigung erreicht werden konnte. Die neue Buswartehalle mit integrierter Anschlagtafel wird neben dem vorhanden antiken Pumpenbrunnen gebaut. Der Wassertrog wird in Richtung Meschenbach um 180 Grad gedreht und ragt dann ins SÜC-Gelände. Damit entsteht genügend Platz für die 3,50 Meter lange und zwei Meter breite Unterstellhalle. Der Sockel wird aus Sandsteinen errichtet, darauf ein Fachwerkbauwerk. Die Seiten werden mit einer bruchsicheren Plexiglasscheibe verkleidet. Damit das ganze Bauwerk sich ins Ortsbild einfügt, wird das Holz dunkelbraun, fast schwarz gestrichen. Ebenso werden die Dachziegel , wie auf der Nachbarscheune aus braunen Ziegel und die Giebelwände mit Schiefer verkleidet. Die Kosten dürften sich auf rund 20000 Euro belaufen. Die Fertigstellung muss bis zur 700-Jahrfeier des Dorfes Ende Juni erfolgen.
Kleinere Bau- und Verschönerungsmaßnahmen sind auch im Schernecker Friedhof vorgesehen. Eingeplant waren rund 30 000 Euro für diese Maßnahme. Das niedrigste Angebot einer Untersiemauer Firma belief sich auf 12 688 Euro. Daher beschloss der Rat einstimmig, dass größere Solitärbäume gepflanzt werden sollen. Keine Einwände hatte das Gremium auch für eine Änderung des Flächennutzungsplanes in der Hutstraße. Für die Ersatzteilbeschaffungen für die Feuerwehren wurden 6657 Euro genehmigt.


Stand in Sachen Kläranlage

Zum Sachstand der Umbauarbeiten an der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Mittlerer Itzgrund in Meschenbach referierten der Kämmerer der VG Grub am Forst Michael Heß und der Planer Jürgen Weber.Für den Neubau wurden im Jahre 2015 fast 1,5 Millionen Euro,und im letzten Jahr 1,42 Millionen Euro ausgegeben . In diesem Jahr wird mit 1,57 Millionen Euro an Ausgaben gerechnet. Ein genehmigtes Darlehen in Höhe von zwei Millionen Euro muss in diesem Jahr in Anspruch genommen werden , führte Michael Heß aus.


Wasserwirtschaftsamt informiert

Eine ausführliche Stellungsnahme zum Umsetzungskonzept für hydromorphologische Maßnahmen des Wasserwirtschaftsamtes Kronach am Gewässer der Itz lag der Gemeinde vor. Bis zum Jahre 2027 sollen drei Maßnahmen im Gemeindebereich durchgeführt werden. Im Bereich der Gemeindeverbindungsstraße Meschenbach - Stöppach soll ein Nebenarm als Flachwasserzone entstehen . Ferner werden die Flussbett- und Randbereiche der Itz ökologisch gestaltet. Dies trifft auch für den mittleren Bereich zwischen Meschenbach und Scherneck zu. Im Bereich der zwei Wasserkraftwerke sollen mit jeweils einen Bauwerk auch bei Trockenheit die Seitenarme der Itz mit Wasser versorgt werden. Der Rat machte zur Bedingung, dass die neuen Biotopflächen auch gepflegt werden und sowohl die Weide- als auch die Carlmühle bei Niedrigwasser ihre Turbinen betreiben können.
Über die Vorverlegung des Beginns der Gemeinderatssitzungen , wie von der SPD Fraktion gefordert, von 19 auf 18 Uhr entspann sich eine rege Diskussion. Sowohl Wilhelm Kirchner ( FW ) als auch Andrea Schiele-Eberlein (UWG) wünschten den Beibehalt des Sitzungsbeginns um 19 Uhr. Die Zustimmung erfolgte mit elf zu fünf Stimmen. Bürgermeister Rosenbauer appellierte an die Einwohner, Einspruch gegen den Strom Netzentwicklungsplan 2030 einzulegen.
Die Parkprobleme im Bereich der Kindergärten brachte Andrea Schiele -Eberlein zur Sprache. Sie fragte an, ob im Bereich des Kindergartens Sonnenschein neue Parkflächen ausgewiesen werden können. Bei dieser Gelegenheit wurde auch bekannt, dass immer wieder Eltern, die ihre Kinder zum Kindergarten oder zur Schule fahren, verkehrt die Einbahnstraße befahren.