Werden in Sonnefeld zukünftig (regelmäßige) Kulturtage ausgerichtet? In seiner öffentlichen Sitzung sprach sich der vom Zweiten Bürgermeister Claus Höcherich (GUB) geleitete Sport- und Kulturausschuss für die Anregung aus.

Im Rathaus würden bereits Gespräche für die Umsetzung solcher Pläne geführt, sagte Höcherich, aber: "Für einen gangbaren Weg werden noch Vorschläge entgegengenommen. Das Thema wird uns noch weiter beschäftigen."

Repräsentative Räumlichkeiten stehen in der neuen Domänenhalle zur Verfügung. "Wir haben in unserer Gemeinde mehrere aktive Hobbykünstler und Akteure", befürwortete Dritter Bürgermeister Friedrich Übelhack (CSU) Ideen zur Umsetzung. Die zur Sitzung in den Rathaussaal gekommene Hobbymalerin Helga Barop sagte spontan zu, eine Auswahl ihrer Werke zur Verfügung zu stellen und für geeignete Stellwände zu sorgen.


Gute Auslastung zu erwarten

Von inzwischen 42 Veranstaltungen in den neuen Räumen - 19 davon als Gastgeber für Eigenveranstaltungen bis hin zur Arbeitstagung des Bayerischen Gemeindetags - berichtete Kämmerer Heiko Lech. Ein in der Verwaltung geführter Belegungsplan lässt auch für die nächsten Wochen und Monaten eine gute Auslastung erwarten.
Als weiteres Event werde im Rathaus die Gestaltung des Sonnefelder Weihnachtsmarktes (erstmals) in der Kalthalle vorbereitet, berichtete Lech und betonte: "Wir müssen die Halle noch stärker mit Leben erfüllen." Das Veranstaltungsangebot durch die Kommune sei ein wichtiger Faktor. Für derartige Veranstaltungen sollten regionale Themen aufgegriffen werden.

Was Lech ärgert und wofür er kein Verständnis hat, ist dieTatsache, dass bei den obligatorischen Endabnahmen nach einer Nutzung immer wieder Sachschäden festzustellen seien. Es seien bereits erste Reparaturarbeiten im Inneren erforderlich gewesen.

Genauso verhalte es sich mit der Ausleihe einer mobilen Lautsprecheranlage für Vereinsveranstaltungen, die bisher großzügig gehandhabt worden sei. Dies habe sich leider nicht bewährt. Lech beklagte: "Immer wieder kam die Ausrüstung beschädigt zurück, ohne dass Mängel angezeigt wurden." Einstimmig befürwortete der Ausschuss deshalb den Vorschlag, dass in Zukunft bei Abholung im Rathaus ein verantwortlicher Nutzer zu bestimmen sei und eine Kaution erhoben werde.


Auf die Bezeichnung kommt es an

Als "Sportgerät" wurden die Spielfelder des Tennisclubs Sonnefeld nach konträr geführter Diskussion im Gemeinderat eingestuft. Norfried Hager hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Das sichert der Gemeinschaft gemäß Festlegungen in der Satzung einen zehnprozentigen Zuschuss. Die Kosten für die Instandsetzung der Tennisplätze am Rand des Naherholungsgebietes Steinschroth sind mit rund 2000 Euro belegt.

Wie in den großen Ortsteilen bereits praktiziert, sollen sich Vereinsvertreter der Stammgemeinde regelmäßig zu Absprachen über Veranstaltungen treffen. Damit wären die ärgerlichen Terminüberschneidungen schon in der Planungsphase zu vermeiden. Außerdem müsse ein neuer Modus für Vorbereitung und Gestaltung der gemeinsamer Gratulationen und Laudationes bei Vereinsjubiläen gefunden werden. Auch hier sollen bereits bewährte Regelungen in den Gemeindeteilen Gestungshausen und Hassenberg Vorbild sein.

Die Domänenhalle wird am 4. September erstmals zum Treffpunkt der Senioren. Hier richtet die Gemeinde ihren Seniorennachmittag aus. Wie Simone Jäkel erläuterte, wird ein Unterhaltungsprogramm vorbereitet. Bewirtung und musikalische Unterhaltung haben die "Sonnefelder Querbläser" übernommen. Für Teilnehmer aus den Ortsteilen wird ein Omnibuszubringerdienst eingerichtet.