Für die Theatergruppe des TSV Dörfles-Esbach geht es nun in den Endspurt. Nur noch sechs Mal proben die Darsteller, dann ist schon die Premiere ihres Stücks "Beckers Brötchen sind die Besten".
Seit 2002 gehört Volker Weigand zum Ensemble der Theatergruppe des TSV Dörfles-Esbach. "Ich bin gefragt worden, ob ich Lust hätte mitzumachen, da ich an Fasching immer Büttenreden halte und deshalb schon auf der Bühne stand", erinnert er sich. Vom ersten Tag an habe er viel Spaß am Schauspielern.
"Wir sind gut aufeinander eingespielt und bei den Proben wird viel gelacht", erzählt er. In der diesjährigen Komödie spiele er Herbert Büchner, den Stammgast der Bäckerei Becker und einen alten Freund von Hilde Becker. "Es fällt mir leicht, mich in ihn hineinzuversetzen, denn die Rolle passt perfekt zu mir", erklärt Volker Weigand.


Neu auf der Bühne

Auch Gabriele Munzert ist mit ihrer Rolle zufrieden. Als "Tratschtante" Trude Schwartz ist sie für die ein oder andere turbulente Wendung in der Geschichte um die Bäckerei Becker verantwortlich. "Ich liebe diese Figur, weil sie witzig ist und man sie deshalb gut spielen kann", erklärt sie. In diesem Jahr stehe sie zum ersten Mal für die Theatergruppe des TSV Dörfles-Esbach auf der Bühne. "Es dauert immer etwas, bis man sich in einer neuen Gruppe einfindet, doch es herrscht immer eine sehr lustige Atmosphäre und es wird auch viel Quatsch gemacht", erzählt sie.

Werner Dalke führt nun seit 13 Jahren bei der Theatergruppe des TSV Dörfles-Esbach Regie. Bei der Auswahl des Stücks sei es für ihn besonders wichtig gewesen, dass es zu der ausgeglichenen Gruppe passe. "Der Text jedes Charakters sollte in etwa gleich lang sein", erklärt er. So habe es auch bei der Rollenverteilung keine Probleme gegeben.

"Da in unserer Theatergruppe drei Generationen vertreten sind, hat sich die Besetzung fast von allein gefügt", erzählt er. Am Originalstück von Sonja Buchholz habe er allerdings noch ein paar Veränderungen vornehmen müssen. "Ich habe kleine Szenen eingebaut, um Senioren mit einzubeziehen, die mit auf der Bühne stehen wollen, aber körperlich nicht mehr in der Lage sind, größere Rollen zu spielen", sagt er.


Noch etwas nacharbeiten

Bis zur Premiere werde er mit seiner Truppe nur noch an den Feinheiten schleifen. "Die Bühne ist soweit fertig, da muss ich nur noch Fensterscheiben einbauen", erklärt er. Allerdings wolle er an der spielerischen Gestaltung noch etwas arbeiten. "Es ist mir sehr wichtig, dass Gestik und Mimik natürlich wirken", betont er.