Ein 25-jähriger Coburger, der im Februar 2014 in Coburg eine Austauschstudentin vergewaltigt hat, ist zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Coburg verurteilte ihn wegen schwerer Vergewaltigung, exhibitionistischen Handlungen und versuchten sexuellem Missbrauch von Kindern.

Der Coburger, der unter einer multiplen Störung der Sexualpräferenz leidet, bleibt im psychiatrischen Krankenhaus in Bayreuth und soll dort therapiert werden. "Für Sie beginnt jetzt die Stunde Null", sagte der Vorsitzende Richter Gerhard Amend am Ende der Urteilsbegründung.

Prozess in Coburg: 25-Jähriger verurteilt

Der Sexualstraftäter, der bereits seit Anfang September auf eigenen Antrag in Bayreuth untergebracht ist, hatte die 22-Jährige Austauschstudentin in der Nacht vom 7. auf den 8. Februar in einem Hauseingang in der Coburger Innenstadt vergewaltigt. Die 22-Jährige musste vier Tage im Krankenhaus behandelt werden. Sie lebt wieder in ihrem Heimatland.

Der Beschuldigte, der drei Tage später verhaftet wurde, hatte unmittelbar vor der Tat sein Genital gegenüber drei anderen Frauen entblößt. Zudem hatte er im Oktober 2013 zwei neunjährigen Kindern seinen Penis gezeigt. In den polizeilichen Vernehmungen und im Laufe der Verhandlung hatte er alle Taten gestanden.

Das Urteil ist rechtskräftig.