Es begab sich beim verkaufsoffenen Sonntag Anfang Oktober: Im Steinweg wurden zwei Spielgeräte ihrer Bestimmung übergeben - und sowohl die Händler im Steinweg als auch das Citymanagement waren froh, dass damit ein weiterer Schritt für eine tagsüber attraktive Einkaufsstraße getan war. Schließlich leidet der Steinweg regelmäßig unter seinem nächtlichen Gesicht als Kneipenmeile; immer wieder tauchen im Polizeibericht Meldungen von Randale und Vandalismus auf.

Exakt vier Wochen später steht der nächste verkaufsoffene Sonntag bevor - und eines der beiden neuen Spielgeräte ist schon kaputt. "Das ist natürlich total ärgerlich", sagt Citymanagerin Annette Vogel, gibt aber auch gleich zu bedenken, dass keineswegs nächtliche Randale daran Schuld sein muss: "Es ist auch denkbar, dass tagsüber ein Lieferauto dagegen gefahren ist." Außerdem gebe es sehr wohl Hoffnung, dass sich das Spielgerät reparieren lässt.

Werbegemeinschaft gebildet

Das Engagement der Händler im Steinweg wird von Annette Vogel ausdrücklich begrüßt. "Das ist sehr erfreulich!" Eine Interessen- und Werbegemeinschaft, die sich im Steinweg gebildet hat, plant auch etwa Aktionen vor Weihnachten sowie speziell zum Nikolaustag.

Zum bevorstehenden verkaufsoffenen Sonntag ("Coburg gans offen" am 3. November) wird es hingegen keine zusätzlichen Attraktionen geben. Doch viele der inhabergeführten Geschäfte, die es im Steinweg erfreulicherweise noch gibt, werden natürlich von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben und mit diversen Angeboten locken.

Etwas Neues hat sich das Citymanagement für den Albertsplatz einfallen lassen, wobei der Reformationstag eine wichtige Rolle spielt. Denn: Aus dem benachbarten Thüringen werden aufgrund des dortigen Feiertags bereits am Donnerstag sehr viele Besucher erwartet. Ihnen soll mit dem italienischen Spezialitätenmarkt ein weiterer Anreiz geboten werden, in der Coburger Innenstadt zu verweilen. Der Markt hat am Donnerstag und am Samstag von 9 bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. os