Geschichten von Waisenkindern sind eigentlich traurige Geschichten. Diese Geschichte aber ist anders. Sie erzählt von einem ganz besonderen Waisenkind. Denn der kleine Babar ist ein Elefantenjunge, dessen Mutter von einem Jäger erschossen wird und der trotzdem Glück hat. Auf seiner Flucht vor dem Jäger kommt Babar in eine Stadt, trifft dort eine reiche alte Dame, die ihn bei sich aufnimmt, ihm Kleider kauft und ihr Auto schenkt.


Märchenhafte Geschichte


Der französische Komponist Francis Poulenc hat diese märchenhafte Geschichte mitten im Zweiten Weltkrieg vertont - auf Drängen eines kleinen Mädchens aus seiner Verwandtschaft. Wunderbar anschauliche Musik hat Poulenc dabei geschrieben - ursprünglich für Klavier und Sprecher konzipiert, einige Jahre später aber von Jean Francaix orchestriert.


Kurzweiliger Vormittag


In dieser Form erlebten die Besucher beim sonntäglichen "Concert for Kids" im Landestheater "Babar der Elefant". Als Moderator und Dirigent führte Dominik Tremel durch den kurzweiligen Vormittag.


Begeisterter Beifall


Unter seiner präzisen Leitung brachte das Philharmonische Orchester des Landestheaters den gesamten lautmalerischen Reichtum der Partitur zum Klingen. Gebannt hört das Publikum den jungen Elefanten tanzen und Auto fahren, erlebt ihn ganz am Anfang auf der Flucht vor dem Jäger und ganz am Schluss bei seiner pompösen Krönung zum neuen König der Elefanten. Die passenden Stichworte dazu liefert Frederik Leberle, der den zugehörigen Text - auch mit Hilfe einiger Requisiten - sehr anschaulich vorträgt. Begeisterter Applaus ist der verdiente Lohn.