Gefällige Trallalas für die 13-Jährigen und 13-jährig-Gebliebenen bot sie jedenfalls nicht. Nix für die Hitparaden.

Nena, Lena, Shelly Phillips. - Ach nein! Da tut man der jungen Frau unrecht. Ob der 21-Jährigen dieser Hype um ihre Beteiligung am Auswahlverfahren für den European Song Contest Anfang dieses Jahres gut getan hat - es kommt darauf an, was die Seßlacherin erreichen möchte.

Shelly und ihre beachtliche Band mit dem modisch-idiotischen Namen "Kein Frühstück", die alles andere als ungefrühstückt spielten. Zum Auftakt des Tambacher Sommers am Freitag in hartnäckig strömendem Regen jedenfalls präsentierte sich eine vielversprechende Nachwuchssängerin, ein erkennbares Pop- und Rocktalent. - Was gar nichts heißt, denn Talente gibt es viele.

Shelly Phillips bot powervollen Rock im bockig-coolen Stil unserer Jahre, zu stählernem, aber immer klaren Sound, entfesselt von Gitarrist Erik Dietzel und Bassist Daniel Probst, auf solide verankerten Fundament von Drummer Christoph Monzel, alles bemüht um rhythmische Vielseitigkeit, bloß weg vom gefälligen Bumbum.

Lesen Sie den vollständigen Artikel im Coburger Tageblatt.