Die ständige Beleuchtung des Eckardtsturmes stößt bei der Stadt grundsätzlich auf Zustimmung und Wohlwollen. Das ist am Mittwoch in der Sitzung des Bau- und Umweltsenats deutlich geworden.

Der Verein Stadtbild Coburg möchte den Turm auf dem Eckardtsberg ähnlich wie Veste Coburg und Schloss Callenberg illuminiert wissen. Anfang Juni erstrahlte der Turm während einer Leuchtprobe - viele Coburger waren an jenem Donnerstag unterwegs, fotografierten den erleuchteten Turm von allen möglichen Standorten aus. Der Zuspruch war groß.


Ein Konzept für 4500 Euro

Nun sollte der Bau- und Umweltsenat am Mittwoch entscheiden, ob aus dem Probelauf am Eckardtsturm etwas Dauerhaftes werden könnte. Doch die Mitglieder signalisierten in der Sitzung am Mittwoch, dass ihnen noch Fakten fehlten. So solle der Verein Stadtbild Coburg ein Lichtkonzept vorlegen, forderten sie. "Zur Einschätzung von Eingriff, Umfang und Wirkung von Beleuchtungsmaßnahmen am Eckardtsturm wäre aus planerischer Sicht und Vorgehensweise die Entwicklung eines Konzeptes wichtig und hilfreich", lautete die Stellungnahme. Ein Beleuchtungskonzept für den Eckardtsturm mit Grundlagenermittlung, Analyse, Konzeptentwicklung mit Plandarstellungen und Visualisierung, Grobkostenschätzung und Präsentation im Bau- und Umweltsenat würde Kosten von rund 4500 Euro verursachen, hieß es. Finanzieren müsste eine solche Arbeit der Verein Stadtbild Coburg, waren sich die Senatsmitglieder einig. Freiwillige Leistungen wie die Illumination des Eckardtsturmes seien der Stadt aus haushaltsrechtlichen Gründen verwehrt. Sollte der Eckardtsturm nicht dauerhaft illuminiert werden, könnte das erhellende Engagement des Vereins auch auf eines der Stadttore, etwa das Spitaltor, umgelenkt werden.