Kurz hinter der Abzweigung nach Lahm kam er mit seinem Polo auf die Gegenfahrbahn. Genau zu diesem Zeitpunkt war dort ein Sattelzug in der Gegenrichtung unterwegs. Der 62-jährige Lkw-Fahrer versuchte geistesgegenwärtig nach links auszuweichen um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern.

Trotzdem krachte der Pkw noch in die rechte Seite vom Anhänger des Lkw-Gespanns. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte er anschließend mit dem Heck in die Leitplanke. Ein hinter dem Lkw fahrender 20-Jähriger konnte mit seinem Ford Fiesta dem schleudernden Polo nicht mehr ausweichen und krachte auch noch in die Unfallstelle.


Nur leichte Verletzungen



Ein weiteres nachfolgendes Fahrzeug fuhr ebenfalls noch gegen den inzwischen zurück auf die Fahrbahn geschleuderten VW des Unfallverursachers. Nur großem Glück ist es zu verdanken, dass die Insassen sehr glimpflich davon gekommen sind. Der Fahrer im Ford Fiesta erlitt eine Wirbelsäulenprellung und der 36-jährige VW Fahrer lediglich eine Abschürfung an der Hand.

Unfallursache dürfte nach derzeitigem Ermittlungsstand die Übermüdung des Polo-Fahrers gewesen sein. Er gab an, dass er einen "Sekundenschlaf" gehabt habe. Seinen Führerschein stellten die Beamten der Coburger Polizeiinspektion sicher. Ein Sachverständiger wurde mit der Untersuchung der Fahrzeuge beauftragt.

Die Bundesstraße musst für nahezu vier Stunden komplett gesperrt werden bis alle beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt war. pol