Dabei kam eine 40-Jährige bei Schneeglätte mit ihrem Pkw aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab, fuhr eine Böschung hinunter und durchbrach den Autobahnzaun. Dabei überschlug sich das Fahrzeug. Im Gelände der ICE-Baustelle kam der Pkw etwa zehn Meter unterhalb des Fahrbahnniveaus der Autobahn total beschädigt zum Liegen.

Die Fahrerin und beiden Insassen wurden dabei nur leicht verletzt und konnten sich selbst aus dem Wrack befreien. Sie wurden ins Klinikum nach Coburg gebracht. Für die Dauer der Bergung durch eine Spezialfirma kam es allerdings zu kurzzeitigen Behinderungen auf der A73.

Bereits gegen 11.30 Uhr hatte es in der Gegenrichtung gekracht. Hier fuhr die 37 Jahre alte Lenkerin eines Citroén zwischen Rödental und Ebersdorf in Fahrtrichtung Bamberg in die Mittelschutzplanke. Dabei wurden die Fahrerin und deren mitfahrendes Kind leicht verletzt und mussten in einer Klinik ambulant versorgt werden. Die Autobahn war durch das querstehende Fahrzeug kurzzeitig blockiert. Die Verkehrspolizei Coburg sucht noch nach Unfallzeugen sowie einen Pkw-Fahrer, der zur Unfallzeit von der Beteiligten überholt wurde.

Verkehrsteilnehmer, die zu den Unfällen sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09561/645-209 bei der Coburger Polizei zu melden.


Insgesamt 80.000 Euro Schaden

Insgesamt mussten alleine auf der Autobahn sechs Unfälle mit einem Gesamtsachschaden von knapp 80.000 Euro aufgenommen werden, wie die Verkehrspolizei am Sonntagmorgen mitteilte. Bei sämtlichen Unfällen verloren die Fahrzeugführer bei winterlichen Straßenverhältnissen die Kontrolle über ihren Pkw und rutschten in Schutzplanken oder kamen von der Fahrbahn ab. Die Polizei prüft nun, ob nicht angepasste Geschwindigkeit für die Unfälle ursächlich ist.