"Ich bin glücklich, dass das Ganze wieder in festen Händen ist", freute sich Oberbürgermeister Frank Rebhan (SPD) bei der offiziellen Begrüßung im Notariat. Gerade in diesem Bereich habe in der großen Kreisstadt etwas Unsicherheit geherrscht. "Gäbe es in Neustadt weiterhin keinen Notar, dann wäre das für den ganzen Amtsbereich ein Verlust an Infrastruktur", betonte Rebhan.

Jurist aus München

Stemmer ist gebürtiger Münchner. In der Landeshauptstadt studierte er auch Jura und arbeitete danach zielstrebig auf einen Posten als Notar hin. Demnächst wird er seine Urkunde erhalten, "Aber noch darf ich mich nicht als Notar bezeichnen. Das könnte als Amtsanmaßung ausgelegt werden", klärte er auf. Inzwischen wohnt er schon ein paar Wochen in Neustadt und er hat vor, seinen Lebensschwerpunkt auf Dauer in der Puppenstadt zu setzen. "Ich sehe das alles recht positiv, konnte mich gut einwohnen und alles was man fürs tägliche Leben benötigt, ist vorhanden", sagte der angehende Notar. Überhaupt, das Coburger Land, und damit auch Neustadt, sei sowieso eine attraktive Gegend.

Nicht zuletzt sei es auch ein angenehmes Arbeiten, sowohl mit dem Publikum als mit den Mitarbeitern. "Aber auf den Neustadter Dialekt muss ich mich noch einstellen" gab Martin Stemmer grinsend zu.