Zum zweiten Mal nacheinander wurde die Grundschule an der Heubischer Straße für ihre wissenschaftlichen Experimente im Unterricht mit der Zertifizierung "Haus der kleinen Forscher" geehrt.

Früh übt sich, wer Wissenschaftler werden will. Um schon bei ihren kleinen Schülern den Forscherdrang und den Erfindergeist zu fördern, engagiert sich die Grundschule an der Heubischer Straße seit einigen Jahren besonders. Schon vor zwei Jahren wurde sie deshalb mit der Zertifizierung "Haus der kleinen Forscher" ausgezeichnet.

Jetzt war es wieder so weit. Weil die Lehrer zusammen mit den Schülern auch nach ihrer Auszeichnung kräftig weitergeforscht haben, wurde die Zertifizierung um weitere zwei Jahre verlängert. Die Schule erhält eine neue Plakette, die sie stolz am Eingang präsentiert. "Wir Forscher sind da, nichts kann sich vor uns verstecken", sangen die Kinder inbrünstig auf der Feier in der Turnhalle anlässlich der jüngsten Auszeichnung.


Interessante Experimente

Mit viel Interesse und Einsatz haben sie in zwei Stunden pro Woche mit ihren Lehrern in Experimenten herausgefunden, warum manche Gegenstände magnetische Anziehungskraft haben und manche nicht, welche Stoffe brennen und welche schmelzen, wie viel Last ein mit Helium gefüllter Luftballon tragen kann und ob man einen solchen Luftballon auch in einer Flasche aufblasen kann. Im Namen des "Vereins der deutschen Ingenieure" ist auch regelmäßig ein pensionierter Ingenieur an die Schule gekommen, um mit den Kindern der dritten und vierten Klasse zu experimentieren.

Bei den Experimenten waren der Kindergarten "Farbenfroh" und der Weidach-Kindergarten dabei, was vor allem für die Vorschulkinder eine tolle Sache ist. "Durch den Kontakt mit den Grundschülern werden sie optimal auf den Übergang in die Grundschule vorbereitet", erklärt Schulleiter Harald Hammerschmidt. Weil die Treffen immer in der Schule stattgefunden haben, konnten die Kinder auch schon ihre zukünftige Schule kennenlernen.
Landrat Michael Busch (SPD) besucht die Heubischer Schule immer wieder gerne. Vor allem seine Lieder auf der Gitarre sind bei den Mini-Forschern beliebt. "Frag warum, denn wer fragt, bleibt nicht dumm", sangen sie zusammen. Dieses Motto wollen Lehrkräfte und Schüler auch in den kommenden Schuljahren beibehalten, damit sie sich auch weiterhin "Haus der kleinen Forscher" nennen dürfen.


Für ebenso interessante Ferien gesorgt

Damit den Schülern während der Ferien nicht langweilig wird, bekamen viele von ihnen am Ende noch Buchprämien, die sie sich zuvor selbst aussuchen durften. Neben den Prämien für überdurchschnittliche schulische Leistungen durften sich einige Kinder auch über ein Buch freuen, das sie für vorbildliches Verhalten, sportlichen Einsatz oder Hilfsbereitschaft geschenkt bekamen.

Der Forschungsunterricht hat den Freundinnen Helena, Enya und Sophie aus Klasse 2a viel Spaß gemacht. "Das war eine schöne Abwechslung zum normalen Unterricht", sagte die acht Jahre alte Helena.