Betroffen ist davon der Teil des Goldbergsees südlich der Eisenbahnstrecke bis zur Fußgängerbrücke. Warum das notwendig ist, erläutert Manfred Scheidler von der Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberfranken. "Im Rahmen der Hochwasserschutzmaßnahmen und der Natura-2000-Gebiete hat sich die bisher geltende, 24 Jahr alte Verordnung in diesem Bereich überholt." Durch die neu entstandenen Wasserflächen habe sich am Goldbergsee eine ausgesprochen reiche Vogelwelt entwickelt.

Die Flachwasserzonen, Schilfröhrichte und Hochstaudensäume bieten bedrohten Vogelarten sehr gute Möglichkeiten, sich zu verstecken und darüber hinaus ist ausreichend Nahrung vorhanden. Deshalb müsse dieser sensible Bereich besonders geschützt werden, vor allem was die Jagd und das Angeln betreffe. Das heißt, es gibt Einschränkungen. "Fußgänger, Radfahrer und Reiter dürfen in dem geschützten Bereich die vorgegebenen Wege nicht verlassen. Auch geangelt werden darf dort nicht. Hunde müssen unbedingt angeleint werden."
Der Freizeitbereich südlich der Fußgängerbrücke bleibe unangetastet. Dort kann weiterhin geangelt und Boot gefahren werden. Auch für Spaziergänger und Radfahrer gibt es keine Einschränkungen. ren