Stadtrat Wolfgang Weiß (Bündnis 90/Die Grünen) kam zur Freigabe schnellen Schrittes mit sechs Schlüsseln in der Hand angelaufen. Die Coburger Verkehrsbeauftragte Marita Nehring, die sich auch um das Thema Elektromobilität kümmert, wartete schon ungeduldig.


Sechs Steckdosen


Die Ladestation verfügt über jeweils sechs Steckdosen und Schließfächer. Der Schlüssel steckt und kann nach Einwurf von einem oder zwei Euro und dem Abschließen abgezogen werden. Nach dem Ladevorgang und dem Aufschließen gibt es später das Geld wieder zurück.

Offiziell ist die Anlage als Ladestation gedacht. Aber natürlich können auch kleinere Sachen wie Fahrradhelm oder Einkaufstaschen für die Zeit des Ladevorgangs deponiert werden. Auch Handys können aufgeladen werden, während man einen Einkaufsbummel unternimmt oder ein Café besucht. "Wenn es gut läuft, können auch weitere Standorte angedacht werden", sagte Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber. Mit dabei war auch die Ex-Stadträtin Friederike Werobèl, die seinerzeit eine solche Schließfachanlage beantragt hatte.