Teilnehmer sind unter anderem Coburgs OB Norbert Tessmer, Landrat Michael Busch, Neustadts OB Frank Rebhan, Vertreter der Fleischer-Innung sowie der Genussregion Oberfranken.

Gemeinsam soll nach Wegen aus der Bratwurst-Krise gesucht werden.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hatte jüngst bei drei Proben von Coburger Bratwürsten, die auf die traditionelle Weise auf Kiefernzapfen gebraten wurden, zum Teil erhebliche Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Die Grenzwerte für Polyzyklische aromatischen Kohlwasserstoffe und Benzo(a)pyren wurden vom Europäischen Parlament in dieser Form festgelegt, da es sich hierbei um Stoffe handelt, die von der International Association of Cancer Registries (IARC) als krebserregend und damit gesundheitsgefährdend eingestuft wurden.

Auf Anweisung der Coburger Staatsanwaltschaft, wurden am Mittwoch noch einmal Proben genommen, deren Prüfungsergebnisse im Laufe der nächsten Woche erwartet werden.

Die Stadt erklärte dazu: "Sollten sich auch in den jüngsten Proben Grenzwertüberschreitungen nachweisen lassen, wären die Verkaufsstellen verpflichtet, zu prüfen, welche alternativen Bratmethoden sich eignen, um künftige Gesundheitsgefährdungen auszuschließen." Denkbar also, dass die Coburger Bratwurst künftig - zumindest im kommerziellen Bereich - auf Holzkohle zubereitet werden muss.