Der Herbstaufschwung belebt nun auch unseren heimischen Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen ging von September auf Oktober um 478 Personen zurück. Die beiden fusionierten Agenturen Bamberg und Coburg verzeichneten 11   661 arbeitslose Personen. Daraus errechnet sich eine Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent. Im September lag diese noch bei 3,7 Prozent.
"Der Oktober ist traditionell unser bester Monat für den Arbeitsmarkt", beschreibt Agentur-Chefin Brigitte Glos die aktuelle Lage. "In Anbetracht des frühen Wintereinbruchs ist allerdings für die nächsten Monate mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen."
Der Arbeitsmarkt der früheren einzelnen Agenturen Bamberg und Coburg umfasst die Stadt und den Landkreis Coburg, Stadt und Landkreis Bamberg sowie die Landkreise Forchheim, Kronach, und Lichtenfels. Im Stadtgebiet Coburg ging die Zahl der Arbeitslosen um 46 Personen auf 1147 zurück. Auch gegenüber Oktober 2011 reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 3,5 Prozent. Damit gelang es der Stadt Coburg und in einem geringeren Maße auch dem Landkreis Lichtenfels, sich dem allgemeinen Trend zu entziehen, denn für den gesamten Agenturbezirk ergab sich ein Anstieg um fast sechs Prozent. Die Arbeitslosenquote in der Stadt Coburg reduzierte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet meldeten 141 Stellen - fast 20 Prozent weniger als im Oktober letzten Jahres.
Im Landkreis Coburg reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber September um 94 auf 1822. Das waren 148 oder 8,8 Prozent mehr als im Oktober 2011. Die Arbeitslosenquote gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften verringerte sich in diesem Monat im Landkreis gegenüber Oktober 2011 um gut 13 Prozent. Der Arbeitgeberservice konnte im Oktober 138 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote aus dem Landkreis entgegennehmen.
Insgesamt wurden der Agentur für Arbeit im Oktober 992 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet - ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Nach wie vor gibt es starke Nachfrage nach Fachkräften, insbesondere im Pflegebereich und bei Berufskraftfahrern.