Vorstandssprecher Stefan Apfel lobte das scheidende Vorstandsmitglied: "Er war einer der entscheidenden Gründungsväter, wenn nicht sogar der Hauptinitiator. Zwölf Jahre lang stand er mit an vorderster Front und trug viel Verantwortung."

Jürgen Heeb resümierte: "Es ist wie mit den eigenen Kindern. Erst behütet man sie, aber irgendwann müssen sie eigene Wege gehen. Vater bleibt man immer, aber eben aus einer gewissen Distanz." Aus der Distanz will er auch weiter seinen HSC unterstützen und im Notfall beratend zur Seite stehen.

In Stefan Apfels Rückblick stand die erste Mannschaft an erster Stelle. "Es war kein optimaler Start in die Saison, aber im Gegensatz zu früheren Jahren behielten wir diesmal die Ruhe. Dem Trainer und der Mannschaft wurde das volle Vertrauen ausgesprochen." So sei es Stück für Stück nach oben gegangen. Und die HUK-Coburg-Arena sei zur uneinnehmbaren Festung geworden. Die Fans des Coburger Handballs hätten dies dankbar angenommen. "Die Zuschauerzahlen stiegen in der zweiten Saisonhälfte stetig und der HSC konnte sogar zweimal über 2500 Zuschauer in der Halle begrüßen.

Stolz ist der Verein auf die Jugendarbeit. Die wichtigste Entscheidung sei hier die Einstellung von Zdeno Vanek als hauptamtlichen Jugendtrainer gewesen. So konnte nicht nur das Training der eigenen Jugendmannschaften professioneller gestaltet, sondern auch die Kooperationen mit verschiedenen Coburger Schulen vorangebracht werden, stellte Stefan Apfel fest.

Erfolgreiche Jugendarbeit


Der nächste Schritt werde die Kooperation mit der "Heidelberger Ballschule" sein. "Dieses Erfolgsrezept sorgt für eine ballspezifische Grundlage bereits in den Kindergarten- und Grundschuljahren."
Wie erfolgreich die Jugendarbeit ist, wird an den Mitgliederzahlen deutlich. Über 50 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche.

In der kommenden Saison wird die A-Jugend in der Bayernliga spielen, die B-Jugend tritt in Nordbayern an und die C- Jugend hat ebenfalls die Qualifikation für die Bayernliga geschafft. Das berichtete Spielleiter Jürgen Walter. "Gerade die C-Jugend hat besonders gute Talente und wird sich in den nächsten Jahren sicherlich zu einem Aushängeschild der Jugendarbeit entwickeln, ergänzte er.

Rückwirkend positiv wirkte sich die Formung einer neuen Vereinsspitze aus, betonte Stefan Apfel. "Die Arbeit wurde auf drei Schultern verteilt mit einem Vorstandssprecher an der Spitze. Dieses Modell ist angelehnt an die freie Wirtschaft und hat sich bewährt." Deshalb wurde diese Führungsspitze auch bei den Neuwahlen beibehalten und nur die Position von Jürgen Hess musste neu besetzt werden. In Hakan Balkan habe man für den Vorstand der Vereinsorganisation einen "alten HSCler" gefunden. "Er kennt den Verein und seine Strukturen seit vielen Jahren und wird sie im Sinne von seinem Vorgänger weiterführen."