Außer Gregor Gysi (Linke) waren auch die ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) sowie Coburgs ehemaliger Oberbürgermeister Norbert Kastner (SPD) als "Zeitzeugen" geladen.

Hintergrund der Veranstaltung war das sogenannte Comenius-Projekt: Seit September 2012 arbeiten Schüler des Gymnasiums Ernestinum zusammen mit Partnerschulen aus Krakau, Prag sowie dem ungarischen Siofok an einem von der EU geförderten Comenius-Projekt mit dem Thema "Mitten in Europa - Deutschland und seine östlichen Nachbarn 25 Jahre nach dem großen Umbruch". Die Schüler recherchierten, befragten Zeitzeugen und unternahmen auch Exkursionen. Nach einer einwöchigen Auftaktveranstaltung im Oktober 2012 in Coburg, trafen sich die Schüler vergangenes in Prag und in Krakau und im Frühjahr diesen Jahres in Siofok, um ihre gemeinsame, länderübergreifende Arbeit fortzusetzen.

Derzeit findet in Coburg die Abschlusswoche statt, bei der auch eine gemeinsam erstellte Broschüre vorgestellt wird. Die 39 Jugendlichen aus den Partnerschulen werden in Gastfamilien von Schülern des Ernestinums untergebracht. Zum Rahmenprogramm gehört auch eine Fahrt nach Nürnberg zum NS-Dokumentationszentrum. Höhepunkt der Woche war aber zweifellos die Podiumsdiskussion am Mittwoch.

EIN BERICHT ZUR DISKUSSION FOLGT IN KÜRZE