Unvergänglich!? Was der amerikanische Bandleader Glenn Miller (1904 bis 1944) geschaffen hat, sein unverwechselbarer Sound, füllt nach wie vor die Konzerthäuser. Erst recht, seit der Niederländer Wil Salden sich des Erbes angenommen hat.
Auch das Coburger Kongresshaus war am Mittwoch Abend voll, als er mit dem von ihm seit 1978 neu aufgebauten Orchester Glenn Millers Swing ins Heute holte und dabei doch das Unverwechselbare bewahrte. Seit 1985 tourt Wil Salden mit seinem Glenn Miller Orchestra durch Europa.
Dabei ist es gerade auch die Perfektion seiner Musiker, allesamt hervorragende Solisten, die in abwechslungsreichen kleinen Solos wie im satten, den ganzen Saal umarmenden Zusammenspiel die Zuhörer begeistern: Der weiche Klang der Saxofone, die Klarinette darüber, wendige, markante Posaunen, der scharfe, Trompetensound, alles in perfekter Intonation.
Über 4,5 Millionen Besuchern in mehr als 4200 Konzerten erlebten schon Wil Saldens Glenn Miller-Pflege. Die neue CD "In The Miller Mood" vereint erneut die großen Hits der großen Swing-Zeit mit unbekannteren Jazzkompositionen, der Erforschung die Leidenschaft Saldens ist. sg