Das war auf jeden der bislang größte "Flohmarkt der Generationen", stellten Peter Schubert und die anderen Mitglieder des Seniorenbeirates am Samstagnachmittag fest. 150 Beschicker hatten ihre Stände in den frühen Morgenstunden des Samstags auf dem Schlossplatz aufgebaut, 50 mehr als ein Jahr zuvor. Gemessen daran, dass der "Flohmarkt der Generationen" vor ein paar Jahren als "Seniorenflohmarkt" mit gerade mal so einem Dutzend Ständen im damaligen Josiasgarten gestartet ist, eine Erfolgsgeschichte.

Was Beschicker und Kundschaft angeht, kann von "Seniorenflohmarkt" keine Rede sein. Junge und alte Menschen sind dort gleichermaßen vertreten. Aber er wird weiterhin vom Seniorenbeirat der Stadt veranstaltet, und er findet im Altweibersommer Ende September statt.

Auch die Mitglieder des Seniorenbeirats selbst hatten einen Stand aufgebaut. Dessen Verkaufserlös sowie die Standgebühren gehen in einen Topf, aus dem der Seniorenbeirat Projekte unterstützen kann. So bezuschusste er etwa ein Trainingsgerät für den Fitnessraum des Ernst-Faber-Hauses.

Unzufrieden war am Ende keiner. Der Altweibersommer hatte am Samstag hatte zwar keine Spitzentemperaturen parat, aber es war wenigstens trocken. Jeder hatte etwas in der Kasse. "A weng wos gett immer", drückte sich Doris Koch-Hermann beim Zusammenpacken aus. Der Rücktransport der Restware war auf jeden Fall leichter als der Hintransport des Vollsortiments. Und überhaupt mache ihr der Flohmarkt halt einfach Spaß, das sei besser als einfach das Daheimbleiben.