Ein 16 Hektar großes gewerbliches Filetstück, direkt gelegen an der B 4 und der B 289 mit kurzem Weg zur A 73, erschließt derzeit die Gemeinde. Es bestehe für das Gewerbe- und Industriegebiet "Großheirath Nord-West" bereits rege Nachfrage, wie Bürgermeister Udo Siegel (CSU) wissen ließ.

Eine Photovoltaikanlage ist schon entstanden, die Firma Max Carl steht mit einem Firmenneubau in den Startlöchern. Die Voraussetzung für die Bebaubarkeit im Norden der Gemeinde schuf der Gemeinderat, der zügig den Bebauungsplan verwirklichte und eine entsprechende Satzung einstimmig beschlossen hat. Die Planung liegt in den Händen des Ingenieurbüros König + Kühnel.

Nun rollen die Bagger an

Nun rollen die Bagger an. Es begann die Erschließung des ersten Bauabschnittes durch die Hildburghäuser Baugesellschaft. Es wird eine Stichstraße mit einer Länge von 105 Metern und einer Breite von 6,50 Metern gebaut und die Kreisstraße CO 12 verbreitert durch eine Linksabbiegespur. Ferner werden der Tambachgraben umgelegt sowie die Ver- und Entsorgungsleitungen und eine Abwasserpumpstation erstellt. Diese Erschließung soll bereits Mitte Juli 2015 fertig sein.

Mit dem zweiten Bauabschnitt, der eine zweite Stichstraße mit einer Länge von 335 Metern vorsieht, und einem Wendehammer wird voraussichtlich im August dieses Jahres begonnen. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.