"28 haben den Qualifizierenden Mittelschulabschluss geschafft, zweimal steht eine Eins vor dem Komma", gab Rektorin Iris Metzner erfreut bekannt. Etwa die Hälfte habe eine Arbeitsstelle gefunden, die anderen besuchten weiterführende Schulen. Den besten "Quali" legten aus der 9a Theresa Armann (1,16) und Johann Schekin (1,8) ab. Wie die beiden Klassenbesten der 9b, Isabell Maul und Michelle Vetter, wurden sie mit Prämien für ihre Leistungen ausgezeichnet. Gutscheine gingen außerdem an die Schülerlotsen für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Nach Meinung der Rektorin können die Absolventen stolz auf das Erreichte sein. "Es beginnt für euch alle ein neuer Lebensabschnitt. Dieser wird nicht leichter als die Schule, sondern anders", versicherte sie. Zum Leben gehöre es, Entscheidungen zu treffen. Mit dem Abschluss in der Hand könnten die Absolventen frei ihre weitere Laufbahn wählen. Freiheit sei aber auch mit Verantwortung verbunden. "Eure Klassen haben unser Schulleben bereichert. An vielen Stellen konnte ich als Schulleiterin stolz auf euch sein", lautete schließlich ihr Resümee.
Mit einer Pinguinkolonie verglich Klassenleiter Sebastian Hofmann die 9a. Den Scheidenden riet er, wie Pinguine Stärken im jeweiligen Element zu nutzen. Der Klassenleiter hielt einen Rückblick auf die letzten drei Schuljahre und bescheinigte "seinen Schützlingen": "Ihr habt viel geschuftet und wart tolle Schüler." An neue und scheidende Mitglieder der Schiffscrew "MS 9B" erinnerte Klassenleiter Udo Batz und blickte auf eine gemeinsame Zeit ohne große Probleme zurück. "Ihr wusstet, wie ihr euch benehmen müsst", lobte er die Absolventen und wünschte ihnen stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, um erfolgreich zu neuen Ufern aufbrechen zu können.


Schülersprecher: Gut auf die Abschlussprüfung vorbereitet worden

Für die beiden neunten Klassen sprachen Simon Bechmann, Daniel Malzev, Jonathan Fischer und Michelle Vetter Dankesworte - auch dafür, dass sie hervorragend auf die Abschlussprüfung vorbereitet worden seien.
Elternbeiratsvorsitzende Melanie Hopf ist überzeugt, dass die Scheidenden mit dem Rüstzeug, das sie an der Schule erhalten haben, ihre Zukunft gestalten und meistern könnten. Die Eltern bat sie darum, ihren Kindern Hilfestellungen zu geben, wenn diese nötig seien.

Die Glückwünsche der Gemeinde Ebersdorf übermittelte Dritter Bürgermeister Jürgen Heymann und gratulierte auch namens der Gemeinde Grub am Forst. Er machte deutlich, dass sich mit dem "Quali" einiges erreichen lasse. Den Jugendlichen stünden viele Wege offen. Jeder von ihnen habe es selbst in der Hand, daraus etwas zu machen. Musikalisch wurde der Festakt von der Schulband unter der Leitung von Florian Fischer umrahmt.