"Wir haben gesucht und gefunden", sagte Ingrid Ott, Vorsitzende des CSU-Ortsverbands, als sie in der Nominierungsversammlung die Kandidaten der Stadtratsliste vorstellte. Besonders freute sie sich über die Mischung aus kompetenten, erfahrenen Stadträten und politikbegeisterten, jungen Rödentalern aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Bürgermeister Gerhard Preß riet den Kandidaten, im Wahlkampf die Bürger nicht zu "überreden", sondern zu "überzeugen". Am besten lasse sich das mit Kompetenz.
Diese Voraussetzung bringe der CSU-Bürgermeisterkandidat Günter Benning mit. Gleichzeitig stehe er aber auch für praktikable und bürgernahe Lösungen. Preß sieht in ihm den richtigen Mann, damit Rödental auch in Zukunft eine selbstständige, starke Stadt zwischen den beiden Polen Neustadt und Coburg bleibe.
Günter Benning skizzierte die aktuelle Situation Rödentals. Der demografische Wandel mache sich in allen Bereichen bemerkbar, besonders aber in der Wirtschaft. So hätten Unternehmer ihm immer wieder berichtet, wie schwierig es sei, Fachkräfte und Auszubildende zu finden. Darum hält Benning eine "enge Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen und Unternehmen" für unerlässlich. "Schließlich gibt es in Rödental viele innovative Firmen, die attraktive Arbeitsplätze bieten können." Großen Wert legte der Kandidat auch auf den schnellstmöglichen Ausbau der Breitbandverkabelung, damit die Stadt ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibe. Dabei könne er, Benning, nicht nur auf die volle Unterstützung seiner Listenkandidaten für den Stadtrat vertrauen, sondern auch auf kurze politische Wege nach München, Berlin und sogar Brüssel.