Einen Augenblick später verabschiedete sich laut Polizeibericht das rechte Hinterrad. Daraufhin verlor die gebürtige Coburgerin, die jetzt im Raum Düsseldorf lebt, die Kontrolle über ihr Fahrzeug, schleuderte von rechts nach links über die Fahrbahn und kam im Mittelstreifen zum stehen. Das Hinterrad rollte noch 300 Meter aus und kam dann, ohne Fremdschäden zu verursachen, auf dem Standstreifen zum liegen, berichtet die Polizei weiter.
Die junge Frau gab gegenüber den eingesetzten Beamten am Freitag an, dass sie erst am Vormittag bei der Werkstatt ihres Vertrauens war und eine Reparatur an der Bremsanlage durchführen ließ. Eine fehlerhafte Montage des Rades ist somit nicht auszuschließen, heißt es in der Polizeimeldung.
Zwecks Unfallaufnahme und Abschleppung musste eine Fahrspur, auch mit Hilfe eines, in der Bereitschaft befindlichen Einsatzfahrzeuges des Technischen Hilfswerkes, für etwa eine halbe Stunde gesperrt werden. Hierbei bildete sich ein leichter Rückstau, der sich aber nach Freigabe der Fahrspur wieder schnell abbaute.