Dies hat jetzt der Ortsverbandsvorsitzende Thomas Bittorf in einer Presseerklärung mitgeteilt.

Dem Hochschul-Präsidenten seien seitens aller Parteien und der Stadt Coburg "mehrfach" Alternativzufahrten angeboten worden, mit denen ebenfalls die Verwirklichung eines autofreien Campus erreicht werden könnten, schreibt Bittorf weiter.

"Ich selbst sah und sehe in der Hochschule den entscheidenden Zukunftsmotor für die Stadt Coburg, deren Unterstützung unsere Pficht und eine Hauptaufgabe der Stadt ist", stellt Bittorf klar. Das heiße aber nicht, "dass man sämtliche Vorschläge des Hochschulpräsididenten vorbehaltslos unterstützen muss, wenn es tatsächlich bessere Alternativen gibt."

Durch das neu geplante Parkhaus auf dem Campus werde zudem kein zusätzlicher Parkraum im Verhältnis zum Status quo geschaffen, so dass die Parkplatzsuche durch die Studenten in der Umgebung anhalten werde.

Ein überzeugendes Argument für die von Präsident Michael Pötzl gewünschte Zufahrt, das im Verhältnis zu den Belangen von Bürgern, Anwohner, der erhöhten Verkehrsbelastung, den Mehrkosten und den Naturschutzbelangen überwiegt, sei nach Auffassung des Vorsitzenden "nicht erkennbar".


Parkplätze am Hofbrauhaus

Ein "echtes Zufahrts- und Parkplatzproblem", dem sich Hochschule und Stadtverwaltung annehmen sollte, bestehe unterdessen am Campus Hofbrauhaus, merkt Bittorf an.